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Schlamm vor den Toren

Weg zur Tierauffangstation Schlamm vor den Toren

Der Weg zur Tierauffangstation in Bad Nenndorf ist Bernd Reese (Grüne) ein großes Anliegen. Zum zweiten Mal machte er im Wirtschaftsausschuss den Vorstoß, den Weg zu sanieren.

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Eine Pfütze erstreckt sich beinahe über die gesamte Fahrbahnbreite.  
  

Quelle: göt

BAD NENNDORF. Er sei immerhin für fünf Jahre gewählt, wenn nötig stelle er den Antrag in den kommenden drei Jahren erneut, meinte Reese bei einer offenen Fraktionssitzung der Grünen.

Entgegen kommen dürfte das dem Tierschutzverein Rodenberg-Bad Nenndorf. Während der Hauptversammlung vor einigen Wochen hatten die Helfer um Vorsitzende Jutta Schneider über die schlechte Verfassung des Weges geklagt. Ein Mitarbeiter kam nun auch zu der offenen Fraktionssitzung. Er erzählte, dass er jedes Mal, wenn er den Weg passiert, danach sein Auto waschen müsse.

Kein Dauerzustand

Zahlreiche Schlaglöcher zieren das kurze Wegstück zwischen der Kläranlage und der Station. Diese wurden in der Vergangenheit mehrfach mit Mineral aufgefüllt. Für Reese ist das allerdings kein Dauerzustand. Denn es fahren große Lastwagen dort entlang, um Klärschlamm oder Streusalz abzuladen. „Und alle Jahre wieder sind die Wege abgefahren“, so Reese.

Der Bereich gehört der Samtgemeinde, weshalb sie auch für den Ausbau zuständig wäre. Da das Geld erfahrungsgemäß stets knapp ist, brachte Reese zu seinem Antrag die Idee ein, nur zwei Fahrspuren anzulegen. Dies spare Geld. Die Grünen hoffen nun, „dass wenigstens eine andere Fraktion mitmacht“.

Im Wirtschaftsausschuss ist es einige Tage vorher hinsichtlich des Weges und der Auffangstation zu Irritationen gekommen. Bauamtsleiterin Annette Stang sprach davon, dass für den Klärschlamm in Zukunft eventuell mehr Lagerfläche benötigt wird. In diesem Zuge müsse dann auch über die Station gesprochen werden, meinte Stang.

Kosten prüfen

Mehr noch: Es sei durchaus möglich, dass der Platz zu 100 Prozent genutzt wird, um dort Klärschlamm zu lagern, meinte Olaf Scharrer vom Bauamt. In dem Fall kämen Mitarbeiter und Besucher nur noch zu Fuß zu der Station.

„Bevor die Auslastung solche Dimensionen erreicht, wird die Samtgemeinde einschreiten“, sagte Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt dazu, der an dieser Stelle sofort einschritt. „Wir schätzen die Tierauffangstation“, meinte er und ergänzte, dass sie an dieser Stelle bleiben kann. Wenn es nötig werde, solle die Kläranlage in westlicher Richtung erweitert werden.

Für die Sanierung des Weges soll die Verwaltung nun die Kosten prüfen, lautete das Ergebnis im Ausschuss.  göt

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