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Verwaltung will Straßenverbindung kappen

Anwohner klagen über Durchgangsverkehr Verwaltung will Straßenverbindung kappen

Seit Jahren klagen die Anwohner der Kramerstraße über den regen Durchgangsverkehr, der bei ihnen nichts zu suchen hat. Jetzt hat die Verwaltung einen Lösungsvorschlag eingebracht, der die Schließung der Durchfahrt von der Brunnenstraße zur Wilhelmstraße, direkt an der alten Bahntrasse, beeinhaltet.

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Die Verbindung zwischen Brunnen- und Wilhelmstraße sorgt für jede Menge Schleichverkehr in der Kramerstraße.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. Erstmals hat Stadtdirektor Mike Schmidt diesen Vorschlag jetzt den Anliegern unterbreitet. Nach einer detaillierten Ausarbeitung wird der Plan dann den politischen Gremien vorgelegt.

Regelmäßig nutzen Autofahrer die Kramerstraße als Schleichweg, um vom Horster Feld in die Innenstadt zu gelangen und umgekehrt. Dafür sind eigentlich die Hauptverkehrsrouten der Kurstadt gedacht, beispielsweise die Bahnhofstraße, die Horster Straße und die westliche Entlastungsstraße. Die Kramerstraße ist eine Wohngegend und darüber hinaus ein verkehrsberuhigter Bereich, der per definitionem keine Durchfahrtsstraße bilden soll.

Zwei von Drei Möglichkeiten nicht durchführbar

Um der Problematik Herr zu werden, seien verschiedene Szenarien durchgespielt worden, erklärte Schmidt, darunter die Umänderung der Kramerstraße in eine Einbahnstraße sowie das Anlegen von Bremshügeln und die Schließung der Durchfahrt zur Wilhelmstraße. Die ersten beiden Möglichkeiten würden das Problem des Schleichverkehrs aber nicht verringern, so Schmidt, im Gegenteil. Bremshügel führten zu mehr Lärm, Einbahnstraßen oft zu höherer Geschwindigkeit, da die Fahrer den Gegenverkehr nicht mehr beachten müssten. Eine Schließung der Kramerstraße falle weg, da es dann keine Wendemöglichkeit gäbe.

Schließung der Verbindung Brunnenstraße-Wilhelmstraße

Was bleibt, ist eine Schließung der Verbindung Brunnenstraße-Wilhelmstraße. Die betreffende Fläche sei Eigentum der Stadt, was die Sache einigermaßen unkompliziert mache, so Schmidt. „Aus unserer Sicht ist das die einfachste und beste Alternative“, die bereits 2008 erstmals angedacht worden sei.

Ein Zuhörer brachte den Vorschlag ein, die Verbindung zunächst provisorisch zu kappen, beispielsweise durch Poller oder Blumenkästen, bevor man baulich tätig werde, was Schmidt gerne aufnahm. Ansonsten zeigten sich die Anwohner zufrieden mit der Idee, zumal die Verbindung Kramer-Wilhelmstraße so erhalten bleibt. kle

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