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Schonfrist für den Spielplatz

Bad Nenndorf / Ratsentscheidung Schonfrist für den Spielplatz

In der Auseinandersetzung um die Zukunft des Spielplatzes Hinter den Höfen, gegenüber den Grundstücken 26 und 28, hat der Rat der Stadt jetzt den vom Bauausschuss vorgeschlagenen Mittelweg beschlossen: Die Umgestaltung zu einer Baufläche soll vorbereitet, doch die Ergebnisse der Planung vorerst nicht umgesetzt werden.

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Von Guido Scholl. Bad Nenndorf. Hintergrund ist der Widerstand von Anwohnern der unmittelbaren Nachbarschaft. Diese hatten gegenüber den Mitgliedern des Bauausschusses während einer öffentlichen Sitzung im August betont, dass der Spielplatz derzeit häufig von Kindern benutzt wird, deren Zahl in der Siedlung enorm hoch sei. Im Ansatz waren die Politiker von zurückgehenden Kinderzahlen ausgegangen, doch unter anderem hatten Zuzüge von Familien mit Nachwuchs dazu geführt, dass wieder mehr Jungen und Mädchen auf dem Spielplatz spielen.

Der Rat beschloss nun, den Plan, das Areal in einen Bauplatz umzuwandeln, dennoch weiterzuverfolgen. Allerdings ist eine Realisierung dieser Umwandlung erst dann zu vollziehen, wenn das Areal nicht mehr so stark wie jetzt von Kindern benutzt wird. Die Kosten für den Plan sollen etwa 2500 Euro betragen und sind im Haushalt der Stadt bereits eingeplant.

Auch wenn der jetzige Spielplatz zu einer Wohnparzelle umfunktioniert wird, bedeutet dies jedoch nicht den Wegfall eines Spielplatzes. Nach Angaben von SPD-Fraktionssprecher Volker Busse befinden sich in der Siedlung insgesamt drei entsprechend gekennzeichnete Flächen, allerdings stehen nur auf zweien davon aktuell Spielgeräte. Ein großes Areal, das derzeit verwaist ist, soll nach der tatsächlichen Umwandlung des Spielplatzes vor den Grundstücken 26 und 28 entsprechend ausgerüstet werden. Dafür stehen Busse zufolge dann 10.000 Euro zur Verfügung.

Einwänden vonseiten der CDU entgegnete Busse: Das Geld muss weder zwingend ausgegeben werden, wenn die Umrüstung auf der Agenda steht, und sofort steht die Ausgabe erst recht nicht zur Debatte.
Stadtdirektor Bernd Reese wies gegenüber dieser Zeitung außerdem darauf hin, dass die Stadt erst in 2012 einen ganz neuen Spielplatz am Rand des Kurparks geschaffen hat. „Es ist ja nicht so, dass immer nur etwas weggenommen wird“, so Reese.

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