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Schotter soll am Bahndamm ausreichen

Bad Nenndorf / Bauausschuss Schotter soll am Bahndamm ausreichen

Die Mitglieder des Bauausschusses der Stadt Bad Nenndorf haben sich dafür ausgesprochen, die Kosten für den Lückenschluss am Bahndamm-Radweg erörtern zu lassen. Dass in diesem Jahr noch gebaut wird, ist aber unwahrscheinlich.

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Auch nicht eben in gutem Zustand: Die Fahrradstrecke von der Bundestraße65 in Richtung Rodenberg.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Der Wunsch des CDU-Ratsherrn Erich Thies ist es, das verbleibende, 600 Meter lange Radwegstück zwischen Lehnhast und Bundesstraße 65 befestigen zu lassen. Allerdings würde es ihm genügen, anstelle von Pflastersteinen – wie im Verlauf von der Lehnhast bis zum Parkplatz am Hallenbad – lediglich Schotter zu verwenden.

 Ließe die Stadt dort geeigneten Schotter aufgetragen und entsprechend verdichten, reichte dies aus, um eine enorme Verbesserung zum aktuellen Zustand herbeizuführen. Dennoch solle mehr als Flickwerk unternommen werden, es gehe um eine umfassende Sanierung, so Thies.

 Verschieben auf die nächste Etatdebatte

 Volker Busse sagte, die SPD hätte strikt gegen eine Pflasterung wie im vorherigen Verlauf des Bahndammradwegs plädiert. Einst habe die Bad Nenndorfer Politik ausdrücklich gegen den Lückenschluss argumentiert, um einen Rest an ungepflasterter Strecke zu erhalten. Mit dem Schotter-Vorschlag könnten sich die Sozialdemokraten allerdings eher anfreunden. Doch Busse sagte, der Bauausschuss solle dies erst im Zuge der Haushaltsberatungen für 2015 diskutieren.

 Thies entgegnete, es gebe an dem Teilstück mehrere Meter lange Pfützen. Stadtdirektor Bernd Reese gab zu bedenken, dass die Kommune derzeit frei gewordene Leader-Zuschüsse beantragen könnte, die bei anderen Projekten nicht verbraucht worden seien. Dies würde die Kosten erheblich reduzieren.

 Ralph Tegtmeier (SPD) wandte ein, dass jenseits der Bundesstraße ein noch schlechterer Wegezustand herrscht als am letzten Bahndammstück. Und Schüler nutzten diese Strecke in großer Zahl. Eine Sanierung auch dieses Abschnitts unter Regie der Kurstadt lehnte Tegtmeier ausdrücklich ab.

 Frank Steen (WGN) drückte seine Sympathie für den Antrag Thies’ aus. Allerdings sei auch eine oberflächliche Reparatur denkbar, die nur etwa 2000 Euro kosten würde. Die Pflasterung mit Verbundstein kostet zwischen 65000 und 85000 Euro, für die Schotterung mit Grundsanierung, wie sie Thies befürwortet, wurden keine Zahlen genannt. Daher stimmte der Bauausschuss dafür, die Kosten dafür zu ermitteln.gus

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