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Schüler helfen Flüchtlingskindern

Bad Nenndorf Schüler helfen Flüchtlingskindern

Das Awo-Projekt „Café International“ erhält Unterstützung vom Gymnasium Bad Nenndorf: Eine offene Schüler-Arbeitsgruppe nutzt die monatlichen Treffen, um mit den Flüchtlingskindern zu spielen und zu basteln.

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Die Gymnasiasten basteln mit den jungen Flüchtlingen.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Entstanden ist die Idee beim „Projekttag Demokratie“, an dem auch die Arbeiterwohlfahrt (Awo) mitgewirkt hatte. Die Schüler zeigten Interesse an ehrenamtlicher Hilfe für Flüchtlinge, doch wie sie das genau umsetzen sollten, blieb unklar. Deshalb gründeten die Lehrer Sascha Wöllert, Silke Mönchmeyer und Jacqueline Behr die offene Arbeitsgruppe, um ihre Schützlinge mit den Flüchtlingen in Kontakt zu bringen.

Rund 50 Gymnasiasten aus den Klassenstufen neun bis zwölf bekundeten Interesse. Um eine Schul-AG im eigentlichen Sinne handelt es sich nicht – auch die drei Lehrer arbeiten demnach ehrenamtlich. Wie die Arbeit der Gruppe im Detail aussehen wird, soll sich in den kommenden Wochen herauskristallisieren. Wöllert rechnet damit, dass sich mit der Zeit ein harter Kern bildet, der zahlenmäßig wohl deutlich kleiner sein wird.

Doch am Elan der Gymnasiasten wird das kaum etwas ändern. „Das Bedürfnis der Schüler, ehrenamtlich zu helfen, ist groß“, betont Wöllert. Ideen gibt es auch schon viele: Spendensammlungen, Backen im Advent und Fußballturniere. Einen festen Bestandteil soll aber die Unterstützung des „Café International“ bilden. Einmal pro Monat gibt es die Veranstaltung, wechselweise in Rodenberg und in Bad Nenndorf. Bei der Premiere in dieser Woche stand außer dem Bastel-Angebot das Kinderschminken hoch im Kurs.

Die Awo nimmt wegen der steigenden Flüchtlingszahl eine Änderung am Konzept des offenen Treffs „Café International“ vor. Ab sofort gibt es getrennte Termine für Rodenberger und Nenndorfer Flüchtlinge. So entfällt auch der Fahrdienst, mit dem die Asylsuchenden in den jeweils anderen Ort gebracht wurden. Mit einer Ausnahme: Neuankömmlinge nehmen unabhängig vom Wohnort gleich am nächsten Treffen teil, denn sie sollen möglichst schnell Kontakte knüpfen können. gus

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