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Schüler nehmen sich in die Pflicht

Bad Nenndorf Schüler nehmen sich in die Pflicht

Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ darf sich das Gymnasium Bad Nenndorf (GBN) seit Freitag offiziell bezeichnen. Die Urkunde überbrachte Peter Kaufmann von der Landeskoordination des Projektes in Niedersachsen während einer Feierstunde am GBN.

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Leona Homeyer (von rechts), Jan Thies und Franz Schubart von der Schülerverwaltung nehmen gemeinsam mit Schulleiterin Irmtraud Gratza-Lüthen (links) und Projektpatin Patricia Schlesinger die Urkunde von Peter Kaufmann entgegen.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. Als Patin für das Projekt konnte die Schule Patricia Schlesinger, Leiterin des Programmbereichs Kultur und Dokumentation beim NDR-Fernsehen und ehemalige Schülerin des GBN, gewinnen.

 Bei dem erlangten Titel handelt es sich allerdings nicht um eine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit. Stattdessen stellt er eine Verpflichtung an alle Schüler und Lehrer dar, die sich diese durch Unterzeichnen eines symbolischen Vertrags selbst auferlegt haben.

 Diese Verpflichtung bedeutet, sich aktiv „gegen jede Art von Diskriminierung zu wenden“, von Mobbing bis hin zu Rassismus, erklärte Kaufmann. Für ein gewaltfreies und respektvolles Miteinander sollen die Jugendlichen einstehen – an der Schule, aber auch im Alltag. Regelmäßige Projekttage gehören ebenfalls zu der Selbstverpflichtung.

 Mehr als 1600 Schulen deutschlandweit, 196 in Niedersachsen, haben sich inzwischen erfolgreich um diesen Titel beworben. Am GBN ging die Initiative, sich um das Projekt zu bemühen, von der Schülerverwaltung aus. Mit einem selbst gedrehten Film, der außerdem beim Wettbewerb „Flimklappe Weserbergland“ eingereicht wurde, warben die SV-Mitglieder um die Teilnahme an der Unterschriftenaktion. 70 Prozent aller GBN-Schüler und -Mitarbeiter hätten für den Titel ihre Unterschrift abgeben müssen. Am Ende wurden es sage und schreibe 96 Prozent.kle

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