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Schüler wollen Spaß auf Rädern

Skatepark gewünscht Schüler wollen Spaß auf Rädern

Die steile Halfpipe hinter dem Bad Nenndorfer Bahnhof zu benutzen – oder sie überhaupt erst einmal zu erklimmen –, ist schon eine ziemliche Mutprobe. Zumindest für Skater, die noch nicht über jahrelange Erfahrung verfügen.

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Mathis (von links), Eddi, Felix, Ole und Gero wünschen sich einen Skaterpark, an dem alle ihren Spaß haben können.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. In Bad Nenndorf hat sich jetzt eine Initiative von fünf Schülern formiert, die sich für einen Skatepark nach hannoverschem Vorbild stark machen. Dort sollen Anfänger, die ihre ersten „Schritte“ auf dem Skateboard wagen, und Fortgeschrittene gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Und das nicht nur mit Skateboards, sondern auch mit Inline-Skates, Rollern und BMX-Rädern. Mathis (12), Eddi (11), Felix (12), Ole (11) und Gero (11), allesamt Schüler am Gymnasium Bad Nenndorf, sammeln derzeit Unterschriften für ihr Vorhaben, um diese später dem Jugendausschuss der Stadt vorlegen zu können.

„Die Halfpipe am Bahnhof ist leider nur für Profis“, erklärt Eddi. Um an dieser fahren zu können, müsse man erst sehr fit in dem Sport sein. Leider gebe es in Bad Nenndorf aber sonst kaum Möglichkeiten, diesem Hobby nachzugehen.

Ein Skatepark mit Hügeln, Rampen und ähnlichen Bestandteilen könnte damit zu einem Anziehungspunkt für viele Jugendliche werden. Davon gebe es in Bad Nenndorf bislang noch zu wenige, bedauert Gero. Nach dem Wunsch der Jungen sollte die Bahn auch nicht versteckt angelegt werden, damit sie nicht wie die abgelegene Halfpipe sofort zum Ziel von Sprayern und zum Flaschenfriedhof wird.

Am liebsten wäre ihnen eine Nähe zum Jugendzentrum. Das Juz habe bereits seine Unterstützung für das Projekt zugesagt, der Kneipp-Verein will eine Bank spenden, falls das Vorhaben umgesetzt wird. Auch Gespräche mit dem VfL gebe es schon.

Bei ihrer Suche nach Unterstützern trafen die Skater auch auf Kritiker, erzählt Eddi. Eine Frau habe beklagt, dass die Jungen, wenn sie erst älter seien, die teure Skaterbahn bestimmt nicht mehr nutzen würden. „Aber wir machen das ja nicht nur für uns“, sagt er. Von dem gewünschten Skatepark sollten ja ebenso andere – auch zukünftige – Jugendliche in Nenndorf etwas haben.

180 Unterschriften haben die Jungen nach eigenen Angaben bereits an ihrem ersten Tag gesammelt. Ihre Listen liegen unter anderem in Geschäften in der Bad Nenndorfer Innenstadt, im Bürgerbüro der Samtgemeinde und an Schulen aus. Nähere Informationen erteilen die jungen Initiatoren außerdem per E-Mail an skatepark-bn@gmx.de. kle

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