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Schulbildung seit 1661

Waltringhausen / 800-Jahr-Feier Schulbildung seit 1661

Der Stadtteil Waltringhausen feiert am Wochenende sein 800-jähriges Bestehen und das traditionelle Erntefest. Ein ganzes Festwochenende hat die Dorfgemeinschaft dafür eingerichtet.

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Die Band „Simply Dry“ sorgt für den richtige Ton.

Quelle: pr.

Von Oliver Nowak

Waltringhausen. Der Ort wurde erstmals 1213 in einer Urkunde des Klosters Barsinghausen erwähnt. In dieser wurden dem Kloster die Güter und Leibeigenen zu Waltheryngehusen vom Paderborner Probst überlassen. Es sei jedoch sehr wahrscheinlich, dass Waltringhausen noch viel älter ist, schreibt der Waltringhausener Werner Tatge in seinem Buch „Waltringhausen, Landkr. Grafsch. Schaumburg, Reg. BEZ. Hannover“. Schätzungen gehen von einer Entstehung um das Jahr 1000 aus.

In einem Kopfsteuerregister aus dem Jahr 1561 sind 44 Haushalte verzeichnet. „Darunter befinden sich auch mindestens zwei Familiennamen, welche, seit jener Zeit durchgehend, heute noch im Ort anzutreffen sind“, beschreibt Tatge. Bereits 1661 muss in Waltringhausen eine Schule existiert haben, das geht aus den Kirchenbüchern Groß Nenndorfs hervor. Die Kinder sollen von dem Schulmeister Johann Friedrich Rafge unterrichtet worden sein, dessen erstes Kind bereits 1662 zu Waltringhausen getauft wurde.

Das Dorfbuch der Grafschaft Schaumburg aus dem Jahr 1732 zählt 40 Häuser. Im Steuerbuch von 1783 werden 41 Häuser vermerkt. Zur damaligen Zeit sollen insgesamt 70 Kinder aus Waltringhausen und Riehe die Waltringhausener Schule unter Schulmeister Johann Heim besucht haben.

Der Beginn des Steinkohlebergbaus bei Waltringhausen kann auf das Jahr 1857 datiert werden. 1864 entstand die Zeche „Antonia“, in der von 1867 bis 1928 Steinkohle in bis zu 156 Meter Tiefe gefördert wurde.

Mehr über die Historie Waltringhausens können Interessierte am Sonnabend, 21. September, ab 17 Uhr auf dem Waltringhausener Sportgelände erfahren. Rolf Henning Holzhausen, Gabriele Lohmann und Lydia Lathwesen wollen die Gäste in ihrer Festrede von der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes über den 30-jährigen Krieg bis hin zur Neuzeit mitnehmen.

Das Festwochenende wird morgen, Sonnabend, um 15 Uhr mit einem Kinderfest eröffnet. Hüpfburg, Zuckerwatte und weitere Attraktionen stehen für Kinder bereit. Ebenfalls ab 15 Uhr spielt das Oberdorf gegen das Unterdorf Fußball auf dem Sportplatz. Ab 17 Uhr öffnet der Radbach für den um 18 Uhr beginnenden Festkommers seine Türen. Im Anschluss, ab 20 Uhr, wird die historische Fotoausstellung über Waltringhausen eröffnet, und die Band „Simply Dry“ lädt ein, das 800-jährige Bestehen zu feiern.

Am Sonntag, 22. September, eröffnet der Radbach Treff und die Fotoausstellung um 11 Uhr. Ab 11.30 Uhr wird der Einzug der Erntekrone gefeiert. Bis in die Nachmittagsstunden spielt dann das „Orchester Sound Petershagen“ auf.

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