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Schule und Bürger auf dem Radar

SPD in der Samtgemeinde Nenndorf Schule und Bürger auf dem Radar

 Ganz oben auf dem Themenzettel bei der Samtgemeinde-SPD stehen Bildung und Kinderbetreuung. Außerdem soll eine effizientere und engere Zusammenarbeit der Mitgliedsgemeinden zu finanziellen Einsparungen führen – ohne Qualitätsverlust bei Leistungen und Infrastruktur.

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Nenndorf. Sobald die Krippenneubauten in Bad Nenndorf und Hohnhorst sowie der Kindergartenneubau in Bad Nenndorf umgesetzt sind, sieht die SPD den Bedarf erst einmal gedeckt. Wichtig ist ihr aber eine Verzahnung von Kitas, Hort und Ganztagsschule. Für Grundschulkinder ist das Ziel eine mögliche Betreuungszeit von 7 bis 19 Uhr.

 Hort und Ganztag sollen nach Möglichkeit zusammengeführt werden. Ein denkbares Modell: Ein für Eltern kostenloser Ganztagsschulplatz bis in den Nachmittag hinein kann mit einer kostenpflichtigen Zusatzbetreuung bis 19 Uhr kombiniert werden – und zwar an beiden Standorten.

 Im Bereich Ehrenamt möchte die SPD die Beiräte für Prävention, Senioren und Jugend sowie die Elternräte stärken. Von diesen unabhängigen Fachgremien erhoffen sich die Politiker Impulse für Projekte wie den Bad Nenndorfer Skaterpark, gibt Ingo Knieper ein Beispiel. Darüber hinaus sollen die Neuen Medien genutzt werden, um Ideen von Bürgern aufzunehmen und sich deren Probleme zu vergegenwärtigen.

 Den Feuerwehren würde die SPD gern Budgets einräumen, über die die einzelnen Gruppen nach eigenen Vorstellungen verfügen können. „Wir wollen nicht mehr jeden Schlauch einzeln diskutieren“, erklärt Volker Busse. Den Feuerwehrbedarfsplan wollen die Sozialdemokraten gemeinsam mit den Wehren besprechen, sobald er vorliegt.

 Für die Integration der Flüchtlinge wünscht sich die SPD mehr Aktivitäten der Samtgemeinde, um Integrations- und Sprachkurse zu fördern. Es müsse ein Ansprechpartner her, der die bestehenden und neue Angebote vernetzt und möglichst auch die ehrenamtliche Arbeit unterstützt.

 Die Finanzen der Samtgemeinde will die SPD in den Griff bekommen, indem Organisation und Abläufe verschlankt werden. Eine Variante ist die Verstärkung des Bauhofs, indem die Grünkolonne der Kur- und Tourismusgesellschaft dort eingegliedert wird. Auch die Gestellung der Verwaltungskräfte für die Rathäuser der Nordgemeinden könnte anders organisiert werden, sodass bei gleichem Service weniger Kosten entstünden. Dazu wollen Busse und Knieper aber die Mitgliedsgemeinden an einen Tisch holen. Fakt ist: Der Schuldenberg der Samtgemeinde muss schrumpfen.

 Weitere Ziele sind mehr Busverbindungen zwischen den Orten der Samtgemeinde und ein Transfer zum Klinikum in Vehlen. Im Kampf gegen den trassenfernen Ausbau unterstützt die SPD die Bürgerinitiative „Mit Masse gegen die Trasse“. Auch das Engagement gegen Rechts soll fortgesetzt werden. gus

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