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Bad Nenndorf Schwerstarbeit geleistet
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Schwerstarbeit geleistet
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00:17 30.07.2017
Mit der Drehleiter rücken die Einsatzkräfte dem Brandherd zu Leibe. Quelle: PR.
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RIEPEN

Um 3.52 Uhr meldeten sich die Pieper – die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte stellten eine starke Rauchentwicklung auf dem Dachboden des Hauptgebäudes fest.

Ein älterer Bewohner befand sich nach Angaben der Feuerwehr noch in dem Haus. Der Mann wurde aber schnell aus der Wohnung gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. Laut Polizei wurde er nur kurz untersucht, hatte aber keinerlei Gesundheitsschäden davongetragen.

Ein Trupp unter Atemschutz begab sich in das Gebäude, und davor brachte die Ortsfeuerwehr Bad Nenndorf ihre Drehleiter in Stellung. Die Einsatzkräfte machten den Brandherd in der Dämmung einer Decke aus. Mit etwas Wasser wurde das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht.

Nachdem die Einsatzkräfte den Rauch mit einem Lüfter entfernt hatten, begannen weitere Trupps damit, die teilweise noch glimmende Dämmung ins Freie zu bringen. „Diese Arbeit gestaltete sich sehr aufwändig und anstrengend“, schreibt Pressesprecher Marco Thiele. Insgesamt kamen sechs Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Vor dem Gebäude wurde der Brandschutt noch einmal gründlich abgelöscht.

Mit einer Wärmebildkamera prüften die Einsatzkräfte auf dem Dachboden immer wieder die Temperatur an der Brandstelle. Glücklicherweise hatte sich das Feuer nicht weiter ausgebreitet. Es war eine Fläche von etwa einem Quadratmeter betroffen gewesen.

85 Feuerwehrleute im Einsatz

Nach zweieinhalb Stunden rückten die ehrenamtlichen Brandschützer wieder ab. „Nach einer Dusche stand den meisten von ihnen ein normaler Arbeitstag bevor“, so Thiele. Im Einsatz waren die Feuerwehren Riepen, Bad Nenndorf, Haste, Helsinghausen/Kreuzriehe, Hohnhorst, Horsten, Ohndorf und Rehren mit 15 Fahrzeugen und 85 Aktiven.

Die Brandursache ist noch nicht bekannt, die Polizei untersuchte das Gebäude am Donnerstag. Mit einem Ergebnis war im Laufe des Tages nicht mehr zu rechnen, so Polizeisprecher Jürgen Henze. gus

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