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Sechs Extrakräfte für den Bauhof

Bad Nenndorf Sechs Extrakräfte für den Bauhof

Wie bereits im vergangenen Sommerhalbjahr sollen 2017 sechs Saisonarbeitskräfte zusätzlich zum vorhandenen Bauhofpersonal eingestellt werden, um städtische Grünflächen zu pflegen. Dies haben zumindest die Mitglieder des Bauausschusses befürwortet. Der Zeitraum wurde auf April bis Ende November ausgedehnt.

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Symbolbild

Quelle: dpa

BAD NENNDORF. 107000 Euro Personalkosten extra bedeutet dies für die Stadt, die eine ähnlich hohe Summe auch bereits in 2016 getragen hatte, als der Bauhof noch der Samtgemeinde unterstellt war. Denn die Arbeiten fielen ausschließlich in der Kurstadt und ihren Ortsteilen an. Das Geld ist bereits im vorliegenden Haushaltsentwurf berücksichtigt worden. Einer der Saisonarbeiter verdient monatlich 2224 Euro brutto.

Die Verwaltung wünschte sich auch gleich eine Zusage der Politiker für die folgenden Jahre, damit die jetzt eingeführte Praxis dauerhaft Bestand haben kann. Die Saisonkräfte pflegen Rabatten, Pflanzstreifen, Parkbuchten, Gossen, Bürgersteige und andere Anlagen. Auch im Kurpark sind sie im Einsatz. Die Verlängerung um einen Monat nach hinten begründete Stadtdirektor Mike Schmidt damit, dass die Zusatzkräfte sonst genau dann gehen müssten, wenn das Laub in Massen fällt – in Bad Nenndorf ist dies speziell wegen der Platanen ein Problem.

Keine Flächen mehr mit Kieselsteinen

Ralph Tegtmeier (SPD) und Marlies Matthias (CDU) bezeichneten die Praxis als sinnvoll. Auch die Verlängerung war im Sinne der beiden Politiker. Im von der Verwaltung vorgelegten Pflegeplan für die Saisonarbeiter fehlte Bauausschussleiter Herbert Kruppa (SPD) die Lindenallee, die auch unter Laubteppichen leidet. Bernd Zimmermann (WGN) wünschte sich, dass Politik und Verwaltung diesen Plan permanent im Auge behalten und gegebenenfalls nachbessern.

Ferner solle eine Statistik über die Einsätze geführt werden, aus der herauszulesen ist, welche Gebiete besonders pflegeintensiv sind. Imke Hennemann Kreikenbohm (Grüne) regte an, dass möglichst dieselben Kräfte eingesetzt werden wie schon im Vorjahr, um die Einarbeitungszeit kurz zu halten beziehungsweise solche Phasen zu vermeiden. Schwierig sei dies wohl, wenn sie über den Winter ohne Anstellung sind. Schmidt gab ihr Recht: Grundsätzlich sei es das Ziel der Stadt, die bereits einmal angeheuerten Arbeiter wieder an Bord zu holen. Die beschäftigungslose Zeit schrumpfe nun auch auf die Spanne von Dezember bis März.

In dem Zusammenhang wurde bekannt, dass die Stadt künftig keine ihrer Flächen mehr mit Kieselsteinen bedeckt. Dies erklärte Bauamtsleiterin Annette Stang auf eine Frage Werner Pauls. Der Grund: Die Steine liegen auf den Wegen herum. gus

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