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Seniorenbeirat kritisiert Bürgerbusverein

Bad Nenndorf Seniorenbeirat kritisiert Bürgerbusverein

Bei der Sitzung des Behinderten- und Seniorenbeirates am Dienstag hat das Thema Winterhaltestelle oberhalb des Friedhofs erneut hohe Wellen geschlagen. Der Beirat forderte zum wiederholten Mal diesen zusätzlichen Stopp und kritisierte den Vorstand des Bürgerbusvereins scharf für dessen Haltung in dem Dauerstreit.

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Der Vorstand des Bad Nenndorfer Bürgerbusvereins muss sich scharfe Kritik vom Behinderten- und Seniorenbeirat gefallen lassen.

Quelle: Archivfoto

Bad Nenndorf. Siegfried Kreft bezeichnete die Argumente in der Debatte um die Haltestelle oben an der Buchenallee als „bürgerfeindlich“. Er bezog die Kritik ausdrücklich auf den Vorsitzenden des Bürgerbusvereins, Bernd Reese. Dieser hatte unter anderem mit Hinweis auf eine fehlende Genehmigung der Schaumburger Verkehrsgesellschaft (SVG) dem Stopp oberhalb des Friedhofs eine Absage erteilt.

Wilfried Koch, Mitglied im Beirat und im Busverein, fügte hinzu, dass die SVG eine Einigung in Aussicht gestellt habe. Er erinnerte außerdem daran, dass der Bürgerbus einst auf Initiative des Seniorenbeirates gegründet worden war. Jetzt stelle sich der Vorstand des Vereins, der den Bus betreibt, explizit gegen eine Forderung des Beirats.

Kreft geißelte die ebenfalls von Reese ins Feld geführte Begründung, der Bus könne bei Eis und Schnee nicht sicher zu dem gewünschten Zusatz-Stopp gelangen, als „an den Haaren herbeigezogen“. Koch stimmte zu, denn im Winter gelangen Friedhofsbesucher auch mit Taxis zum Eingang an der Buchenallee.

Reese hatte im Namen des Busvereins auch auf die zu geringe Zahl an Ein- und Ausstiegen an der Buchenallee verwiesen. Doch Koch geht davon aus, dass die Zahl wachsen würde, sobald sich die Passagiere an den neuen Stopp gewöhnen.

Weitere Beiratsmitglieder schlossen sich den Worten an. Der Haltepunkt an der Buchenallee solle zumindest in der dunklen Jahreszeit zwischen Totensonntag und Ostern eingerichtet werden – so wie 2014 und 2015. gus

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