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Sicherer Schulweg: Kreuzung bereitet Eltern sorgen

Schulterblick „unbedingt“ erforderlich Sicherer Schulweg: Kreuzung bereitet Eltern sorgen

Anlässlich des Ferienendes greifen die SN die Serie „Sicherer Schulweg“ noch einmal auf, die eine Reaktion auf den tragischen Unfalltod eines Mädchens in Stadthagen war. Melanie Riemer hat nach eigenen Angaben sofort an die Ampelkreuzung Bahnhofstraße/Horster Straße in Bad Nenndorf denken müssen, als sie von dem Unglück in der Kreisstadt erfahren hatte.

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Der Fußweg an der Horster Straße ist sehr eng.

Quelle: js

Bad Nenndorf. Gerade der Bereich Horster Straße Richtung stadtauswärts bereitet ihr Sorgen. „Wenn hier vier Kinder mit Rucksäcken an der Ampel stehen und dazu noch andere Kinder vorbei wollen, ist es sehr eng“, so die 38-Jährige. Die Mutter zweier Mädchen befürchtet, dass auf dem Gehweg an der Kreuzung gerade Abc-Schützen ungewollt auf die Straße gedrängt werden könnten.

Außerdem moniert Riemer die Ampelschaltung. Denn sobald für Fahrzeuge beispielsweise an der Bahnhofstraße die grüne Farbe leuchtet, dürfen Fußgänger die Horster Straße überqueren und könnten von Autofahrern, die nach links beziehungsweise rechts von der Bahnhofstraße einbiegen, übersehen werden.

Da es an der Kreuzung aber keine separate Linksabbiegespur mit eigener Ampelschaltung gibt, sei dieses Vorgehen „völlig üblich“, wie Steffen Arndt von der Bad Nenndorfer Polizei berichtet. Als Autofahrer sei man dort aber „unbedingt“ angehalten, an den Schulterblick zu denken und auf Fußgänger zu achten. Die vergangenen fünf Jahre scheinen Autofahrer diese Maxime weitestgehend verfolgt zu haben. Denn nach Angaben des Einsatz- und Streifendienstleiters habe es in dieser Zeit an der betroffenen Kreuzung zwar sechs Unfälle gegeben, allerdings nur einen mit Beteiligung eines 71-jährigen Fußgängers, der von einem Autofahrer übersehen worden war.

Hinsichtlich des engen Gehwegs an der Horster Straße räumt André Lutz von der Verwaltung Bad Nenndorfs ein, dass die betroffene Ecke „sehr schmal“ sei. Es gebe jedoch keine gesetzliche Mindestgröße, wie so ein Weg zu gestalten ist. „Institutionen, die sich für Fußgänger einsetzen, empfehlen zwar mindestens zwei Meter Breite, allerdings ist das nicht immer baulich machbar“, so Lutz. Sollte eine Straßensanierung in diesem Bereich in das Blickfeld der Verwaltung rücken, werde man wohl auch den Gehweg entsprechend anpassen. Aktuelle Pläner hierfür gebe es aber nicht. js

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