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Sieben Minuten für einen Kilometer

Umleitung nervt Pendler Sieben Minuten für einen Kilometer

Die Sperrung des Verbindungswegs zwischen Waltringhausen und Bahnhof Bantorf dauert noch bis zum April. Dies hat die Stadt Barsinghausen auf Anfrage mitgeteilt. Nötig ist sie wegen des Endausbaus des Gewerbegebiets auf der Bantorfer Seite der Autobahn.

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Die Baustelle bei Bantorf hat für Pendler unangenehme Auswirkungen.

Quelle: dpa

Waltringhausen. Besonders für Pendler aus Waltringhausen und Riehe ist die Sperrung ärgerlich. Denn sie müssen derzeit, um zum Bantorfer Bahnhof zu gelangen, einen Umweg nehmen, der nicht nur eine längere Strecke, sondern vor allem mehr Zeitaufwand bedeutet. Eine Waltringhäuserin beziffert den durchschnittlichen Zeitverlust pro Fahrt auf sieben Minuten – und begonnen haben die Arbeiten an dem Weg im November 2015.
Der Umweg verschlingt so viel Zeit, obwohl er nur gut einen Kilometer länger ist, weil die Autofahrer mehrere Ampeln passieren müssen. Kommt es ganz dicke, stehen die Pendler in Bantorf sogar an einer geschlossenen Bahnschranke. Der kurze Weg von Bantorf ist eigentlich störungsfrei befahrbar – sieht man von den vielen Schlaglöchern ab. Was die Waltringhäuser und Rieher ärgert, ist der scheinbare Stillstand an der Baustelle. In der Tat ruhte der Straßenausbau vorübergehend, wie ein Sprecher der Stadt Barsinghausen erklärte. Doch derzeit sind dennoch Arbeiter eines Telekommunikationsunternehmens dabei, Leitungen zu verlegen.
Zwar wäre die Passage des Weges zeitweise theoretisch trotzdem möglich. Doch dann müssten die Arbeiter jedes Mal, wenn sie einen Bagger einsetzen wollen, erst die beiden Straßensperren bei Bantorf und bei Waltringhausen wieder herstellen. Und das würde viel Zeitverlust bedeuten. „Dann würde die Maßnahme insgesamt noch länger dauern“, erklärt Barsinghausens Bauamtsleiter Tobias Fischer. Den Verkehr trotz Baggereinsatzes zuzulassen, wäre zu gefährlich.
Die Datenleitungen sind nun bald in der Erde. Anschließend ist für Autos ohnehin kein Durchkommen mehr, denn dann soll der Straßenausbau zu Ende gebracht werden. Die Baufirma rechnet Fischer zufolge mit einer Fertigstellung der Fahrbahn bis Ostern. „Dann hoffen wir, dass die gesamte Maßnahme Anfang April durch ist“, so Fischer. Angemeldet ist die Baustelle bis zum 30. April.
Ausgebaut wird aber selbstverständlich nicht die Schlagloch-Ansammlung bei Waltringhausen. Die Nachbarkommune erneuert die Fahrbahn lediglich vom Bantorfer Bahnhof bis zur Einmündung ins Gewerbegebiet und weiter bis zu den dortigen Betrieben. Somit bleibt auch der Barsinghäuser Abschnitt von der Einmündung bis zur eigentlichen Gemarkungsgrenze diesseits der A 2 unsaniert. Bei der Stadt Bad Nenndorf gibt es zurzeit keine Pläne, ihren eigenen Abschnitt zu sanieren.

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