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Sinfonieorchester der Schaumburger Landschaft in der Wandelhalle

Jahreskonzert Sinfonieorchester der Schaumburger Landschaft in der Wandelhalle

Freunde klassischer Musik werden in der Kurstadt am Sonntag, 4. Oktober, verwöhnt. Dann spielt das Sinfonieorchester der Schaumburger Landschaft eines von zwei Jahreskonzerten in der Wandelhalle. Beginn ist um 17 Uhr.

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Siegfried Westphal dirigiert die Sinfoniker mit viel Hingabe und einem hohen Maß an Konzentration.

Quelle: pr.

Bad Nenndorf.  Die Geschäftsführerin des Kulturforums, Daniela Wernicke, war an Konzertmeisterin Katharina Rundfeldt mit dem Wunsch herangetreten, ein Konzert in Bad Nenndorf zu geben. Rundfeldt willigte ein, schließlich war das Ensemble bereits vor einigen Jahren in der Wandelhalle aufgetreten. Zuletzt hatten die Sinfoniker ihre beiden Jahreskonzerte in Bückeburg und Wennigsen gespielt – der „Grenzübertritt“ hatte unter anderem dazu gedient, auch ein Publikum von außerhalb anzuziehen.

 Doch wenn das Gastspiel in der Wandelhalle gut besucht wird, kann sich Rundfeldt vorstellen, regelmäßig mit dem Orchester wiederzukehren. Groß genug sei die Wandelhalle für das 55-köpfige Ensemble, und auch für Zuschauer ist ausreichend Platz. Das Besondere an den Sinfonikern ist einerseits, dass fast alle Musiker Amateure sind und das Orchester dennoch auf hohem Niveau agiert. Außerdem ist es wohl weit und breit einzigartig, dass ein Landschaftsverband ein Sinfonieorchester trägt.

 Dessen Programm besteht aus zwei Teilen. Vor der Pause spielen die Musiker Edward Elgars Konzert für Violoncello und Orchester in e-Moll. In der zweiten Hälfte erklingt Antonín Dvoráks Sinfonie Nr. 9 in e-Moll Rundfeldt schwärmt besonders von Dvoraks Werk, das leicht volkstümlich gehalten sei, aber „herrliche Melodien“ beinhalte und über Klangfarben verfüge, die es in der Unterhaltungsmusik nicht gebe. „Niemand verlässt das Konzert, ohne ein paar Ohrwürmer mitzunehmen“, verspricht sie.

 Das Konzert biete mit den beiden Werken ein anspruchsvolles Programm, das aber auch solche Besucher nicht überfordere, die sich bislang nur wenig mit Klassik beschäftigt haben. Die ausgewählte Musik rufe intensive Emotionen hervor. Ein klassisches Konzert sei wie ein spannender Film. „Es befindet sich immer etwas in der Entwicklung“, so Rundfeldt.

 Diese kündigt mit der jungen Cellistin Jana Telgenbüscher zudem eine „Top-Solistin“ an. Die 1992 in Paderborn geborene Telgenbüscher spielte in großen nationalen Jugendorchestern und erhielt bereits mehrere Preise.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten. Am Sonnabend, 3. Oktober, tritt das Sinfonieorchester ab 19 Uhr im Bückeburger Rathaussaal auf. Dirigiert wird es von Siegfried Westphal. gus

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