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Skateranlage ans Hallenbad

Zwei Areale zur Auswahl Skateranlage ans Hallenbad

Die Skateranlage wird wohl in der Nähe des Hallenbades gebaut. Der Ausschuss für Jugend, Soziales, Kultur und Sport hat sich für zwei mögliche Standorte ausgesprochen.

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Auf demAußengelände des Hallenbads(großes Bild) und hinter der Schwimmhalle (kleines Bild) könnte derSkaterparkgebaut werden.gus

Bad Nenndorf. Sieben mögliche Stellen hatte die Verwaltung in ihrer Vorlage zur Wahl gestellt. Diese potenziellen Flächen lagen an der bereits existierenden Halfpipe, zwischen Feuerwehrhausneubau und Kläranlage, zwischen Vereinsheim und Sporthalle, auf dem Freigelände des Hallenbades, zwischen Hallenbad und Entlastungsstraße, auf dem Sportgelände nahe der Kita Abenteuerland und neben dem DFB-Minifeld.

 Unterschiedliche Aspekte sprachen für und gegen die einzelnen Standorte. Amtsleiter André Lutz zufolge sollte der Skaterpark nicht zu weit abgelegen sein, damit eine gewisse Kontrolle möglich ist. Der Lärmfaktor spiele eine Rolle, ebenso seien die Nähe zu sanitären Einrichtungen – beispielsweise im Jugendzentrum –, die Eigentumsverhältnisse und die geltenden Bebauungspläne wichtig. Der Bereich nördlich der neuen Feuerwache ist Lutz zufolge problematisch, weil der dort eventuell noch entstehende Bauhof zu berücksichtigen sei.

 Favorit der Verwaltung war der Bereich zwischen Hallenbad und Entlastungsstraße: Nah am Jugendzentrum, von außen einsehbar, keine Änderungen am Bebauungsplan nötig, und der Faktor Lärm wäre zu vernachlässigen. Ausschussvorsitzender Lutz Oltrogge (SPD) fragte die Jugendlichen, welchen Standort sie bevorzugen. Gero Wiedermann sprach für die Skater-Initiative und wählte das Außengelände des Hallenbades.

 Klaus-Dieter Salzbrunn (beratendes Mitglied) fragte, ob man sich damit nicht die theoretische Chance nähme, dort ein Freibadbecken anzulegen. Bernd Zimmermann (WGN) sagte, dass eine 300 Quadratmeter große Skaterbahn das Becken nicht unmöglich machte. Stadtdirektor Mike Schmidt war der Ansicht, dass ein Freibadneubau ohnehin illusorisch ist. Ingo Knieper (SPD) hielt das Außengelände für schwierig, weil die Skater nicht gegen die Freibadbefürworter ausgespielt werden sollen. „Vielleicht sollte man der Debatte ihren freien Lauf lassen“, sagte Knieper mit Blick auf die kursierenden Freibadwünsche, die auch Salzbrunn angesprochen hatte. Dies unterstützten Oltrogge und Uwe Engelking (WGN).

 Zimmermann und Knieper zogen auch das von der Verwaltung favorisierte Areal nördlich des Hallenbades in Erwägung. Ein Zugang könne von den Tennisplätzen aus geschaffen werden. Matthias Bock (CDU) sprach sich für das Außengelände des Hallenbades aus, schließlich hätten die Skater selbst diesen Ort genannt. Oltrogge fasste zusammen: Aus den sieben vorgeschlagenen Arealen blieben zwei übrig, beide nahe am Hallenbad. Für diese beiden Flächen soll die Verwaltung Pläne erstellen. Die CDU befürchtete höhere Kosten, wenn für zwei Standorte geplant wird. Oltrogge versicherte: Die Kosten dürften sich kaum erhöhen, wenn ein Modell auf zwei Flächen projiziert wird. Den Hauptunterschied machen Zäune und Wegflächen, so Oltrogge.

 Dennoch enthielten sich Bock und Matthias bei der Abstimmung. Im Zuge der Haushaltsberatungen votierte der Ausschuss für 60000 Euro, um den Skaterpark zu finanzieren.gus

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