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So jung und schon ergraut

Anwalt prüft Mängel So jung und schon ergraut

Die Insolvenz des Straßenbau-Unternehmens Wilharm hat für die Stadt Bad Nenndorf unschöne Folgen. Die Verwaltung hat einen Anwalt eingeschaltet, der prüfen soll, wie mit den Mängeln umzugehen ist, die die Arbeiter an diversen Baustellen in der Kurstadt hinterlassen haben.

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Ob das grau melierte Pflaster ausgetauscht wird, ist noch offen.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Denn in Bad Nenndorf war der Betrieb zuletzt an der Hauptstraße/Horster Straße, an der Bahnhofstraße und an der Kampstraße tätig. Während die Kampstraße unfertig geblieben ist – wie es dort weiter geht, ist auch noch zu klären – wurden Bahnhofstraße und die Hauptstraße zwar abgenommen. Doch die daran entdeckten Mängel hat das Bauamt genau protokolliert, wie Stadtdirektor Mike Schmidt auf Anfrage erklärte.

Dass die zahlungsunfähige Firma nicht mehr in Regress genommen werden kann, zeichnet sich ab. Doch das bedeutet nicht, dass die Stadt auf dem Schaden sitzen bleibt. „Wir haben die Schlussrechnungen noch nicht bezahlt. Mit dem Geld, das wir einbehalten haben, wollen wir später die Mängel beseitigen“, so Schmidt. Er geht davon aus, dass die Summe ausreicht.

Asphalt stark aufgehellt

Der auffälligste Mangel an der Hauptstraße betrifft die Fahrbahnoberfläche. Obwohl die Straße erst vor drei Jahren saniert wurde, hat sie, bildlich gesprochen, schon graue Haare bekommen: Der Asphalt hat sich binnen kürzester Zeit stark aufgehellt (wir berichteten). Außerdem löst sich auch die Farbe der Zebrastreifen ab. Das Unternehmen hatte der Stadt laut Schmidt eine Entschädigung von 400 Euro angeboten. Noch vor dessen Insolvenz lehnte die Verwaltung dankend ab.

Ob der Asphalt aber wieder abgefräst und neu aufgetragen wird, ist noch nicht entschieden – darüber muss noch in den zuständigen Gremien diskutiert werden. Möglicherweise belässt es die Stadt auch beim Grau, zumal die Arbeiten erneut zu Sperrungen und damit zu Einbußen für Gewerbebetriebe führen würden. Dann wäre zu klären, welche Summe die Stadt für diesen Schaden einbehält, um wenigstens eine finanzielle Gutmachung zu erzielen.

Schmidt wachsen wegen des Asphalts aber keine grauen Haare. Es handele sich um den offensichtlichsten Mangel, doch die sich ablösenden Zebrastreifen sind ihm aus Sicherheitsgründen wichtiger. gus

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