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Sparkasse ermöglicht öffentlichen Bücher-Behälter

Schrank an die Bank Sparkasse ermöglicht öffentlichen Bücher-Behälter

Das Tauziehen hat ein Ende: Der Offene Bücherschrank soll am Bad Nenndorfer Sparkassengebäude stehen. Diese Lösung hat der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Klaus Dieter Salzbrunn, jetzt bekannt gegeben.

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So wie der Bücherschrank in Haste soll auch dessen Bad Nenndorfer Pendant aussehen.

Quelle: gus

Bad Nenndorf (gus). Vorangegangen war ein Hin und Her mit dem Neustädter Immobilienunternehmen, dem der Stadtbalkon neben der Polizeiwache gehört. Unterschiedliche Mitarbeiter der Chefetage hatten erst eine Zusage, dann eine Absage erteilt. Daher hörte sich der Beirat nach anderen Möglichkeiten um. Auch bei der August-Sitzung des Gremiums war darüber diskutiert worden.

 Der Penny-Parkplatz und das Haus Kassel kamen ins Gespräch. Doch dann setzten sich Salzbrunn und dessen Vorgänger, Friedrich Kräft, mit Vertretern der Sparkasse zusammen und baten um einen Standort auf deren Grundstück in der Fußgängerzone. Heraus kam die jetzt verkündete Lösung.

 Salzbrunn ist dem Kreditinstitut dankbar, denn so kann das Projekt des Beirates doch noch in diesem Jahr realisiert werden – ohne weiteres Nachbohren. Und die Fußgängerzone war ohnehin favorisiert worden. Weil der Bücher-Behälter direkt an der Wand des Sparkassengebäudes stehen soll – in der Nähe des Eingangs zum Goldschmied – hat der Beirat bei der Haster Tischlerei Bruns nun einen Schrank in Auftrag gegeben, der dem in Haste gleicht. Zuvor war ein frei stehender Bücherschrank wie in Rodenberg geplant.

 In etwa vier Wochen soll alles fertig sein. Der Beirat sucht noch nach Freiwilligen, die helfen, den Bücherbestand im Auge zu behalten. Störender Lesestoff soll regelmäßig aussortiert werden. Wer sich daran beteiligen möchte, kann sich bei Salzbrunn unter Telefon (05723) 2253 melden.

 In Haste haben die Schrank-Hüter übrigens mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Weil der Schrank direkt an der Ortsdurchfahrt steht, bedienen sich offenbar Flohmarkt-Verkäufer im großen Stil am Sortiment. Daher hängt ein Zettel an der Scheibe, der die Regel vorgibt: Nicht mehr als drei Bücher auf einmal entnehmen. Derartige Mitnahme-Effekte sollten in der Fußgängerzone nicht entstehen.

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