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Spatenstich für neues Feuerwehrhaus gesetzt

Bad Nenndorf Spatenstich für neues Feuerwehrhaus gesetzt

Der nächste große Schritt auf dem Weg zu einem neuen Feuerwehrhaus in Bad Nenndorf ist gemacht. Vertreter der Samtgemeinde und der Feuerwehr haben zusammen mit den Planern am Dienstag den ersten Spatenstich auf dem Acker am Horster Feld gesetzt.

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Mit Eifer dabei: Nach dem ersten Spatenstich starten am Horster Feld die „richtigen“ Arbeiten.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. Nachdem das Feld mit Raupen abgeschoben worden ist, können die Erdarbeiten beginnen.

Kaum einer habe geglaubt, dass der Startschuss noch in diesem Jahr fallen würde, erklärte Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt in seiner Begrüßungsrede. Umso größer sei seine Freude darüber, dass es tatsächlich noch geklappt hatte. „Ich habe ja auch gesehen, mit welchen widrigen Umständen die Feuerwehr in ihren bisherigen Räumen umgehen muss.“ Mit dem neuen Komplex lege man nun den Grundstein für eine „zukunftsfähige Feuerwehr“.

Eine beschwerliche Reise fand an diesem Tag ihren ersten Abschluss. Denn die Planungen zum neuen Feuerwehrhaus hatten im Vorfeld für einige rote Köpfe gesorgt. Mit dem ursprünglich eingesetzten Planungsbüro S3 waren Rat und Samtgemeinde diverse Male aneinandergeraten, da sie in der Planung fortwährend Mängel feststellten und die angesetzten Kosten immer weit über dem ausgemachten Ansatz lagen. Im Frühjahr dieses Jahres zog die Samtgemeinde die Reißleine und gab dem Büro endgültig den Laufpass.

Es folgte eine neue Ausschreibung. „Zum Glück“, so Schmidt, habe man dieses Mal auf eine EU-weite Ausschreibung verzichten und damit einiges an Zeit einsparen können. Von den drei zur Wahl stehenden Ingenieurbüros entschied sich der Samtgemeindeausschuss für Uwe Brinkmann. Mit ihm „haben wir Gott sei Dank jemanden gefunden, der nach guten Gesprächen mit der Politik, der Feuerwehr und der Verwaltung das Projekt wieder aufgenommen hat“, so Schmidt. Das neue Team, bestehend aus dem verantwortlichen Planer Brinkmann, Arno Sommerfeld, zuständig für die Statik und energetische Planung, sowie Frank Leßner, zuständig für die Elektroplanung, habe das Ganze wieder „nach vorne gebracht“, lobte Schmidt.

Die Gesamtkosten für das Projekt beziffert Brinkmann auf 3,4 Millionen Euro. Die Grundfläche für das zu bebauende Gelände beläuft sich auf etwa 1800 Quadratmeter. Sobald das restliche Stoppelfeld abgetragen ist, wird ein Gutachter den Baugrund noch einmal abschließend auf seine Festigkeit überprüfen. Danach starten die Erdarbeiten, mit dem Rohbau wird ab Dezember begonnen, so Brinkmann. „Wenn uns das Wetter hold bleibt, kommt noch in diesem Jahr der Beton in die Erde.“

Entstehen soll ein ganz neues Feuerwehrhaus samt Fahrzeug- und Waschhalle, Sozialtrakt und weiteren Nutzräumen. Den Abschluss der Arbeiten schätzt Brinkmann auf Ende 2016, was sich aber im Vorfeld nur schwer festmachen lasse, da Bauarbeiten, die im Herbst beginnen, sehr stark vom Wetter abhängig seien. kle

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