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Staatsbad und BKK24 besiegeln Kooperation

„Zwei starke Partner gehen zusammen“ Staatsbad und BKK24 besiegeln Kooperation

 In der Kurstadt bewegt sich derzeit einiges. Jetzt haben das Staatsbad und die Krankenkasse BKK24 bekannt gegeben, dass sie eine Kooperation eingegangen sind. Dies betrifft den Präventionsbereich und darin zuvorderst den Sektor der betrieblichen Gesundheitsförderung.

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Wollen bei der Prävention in dieselbe Richtung: Staatsbad-Geschäftsführer Maik Fischer (von links), Betriebsleiterin Viola Steffen,  Therapieleiterin Andrea Niemann und BKK-Vorstand Friedrich Schütte.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. „Zwei starke Partner gehen zusammen“, mit diesen Worten umschreibt Maik Fischer, Geschäftsführer des Staatsbads, die Kooperation, die sowohl den Standort Bad Nenndorf als auch den Standort Bad Pyrmont betrifft. Ein Ziel ist es, die Angebote des Staatsbads den Partnerfirmen der BKK24 anzudienen.

In der Praxis kann das so aussehen: Ein Unternehmensleiter bemerkt, dass in seinem Betrieb ein bestimmtes Krankheitsbild häufig zu Krankschreibungen führt – beispielsweise Rückenleiden. Dann kann der betreffende Chef sich bei der BKK24 nach einem geeigneten Präventionskurs erkundigen.

Jede Menge Präventivkurse

Die Krankenkasse kann dann innerhalb der Kooperation auch auf Angebote des Staatsbads zugreifen. Und dort gibt es jede Menge Präventivkurse, beispielsweise im Medifit aber auch im Bewegungsbecken. Darüber hinaus bietet das Staatsbad auch Ernährungsschulung an und Entspannungsübungen, zu denen das Bogenschießen gehört. Theoretisch kann ein Unternehmen ein ganzes Seminarwochenende in Bad Nenndorf oder Bad Pyrmont buchen.

Friedrich Schütte, Vorstand der BKK24, hebt einen großen Vorteil des Staatsbads Nenndorf hervor: Die zeitliche Flexibilität. Das Medifit beispielsweise sei von früh morgens bis spät abends geöffnet. Ein präventives Rückentraining kann ein Mitarbeiter eines Partnerbetriebs, auch wenn er Schichtdienst schiebt, dort an das individuelle Zeitbudget anpassen.

Im Grundsatz gilt die Kooperation auch für alle anderen Mitglieder der BKK24, wobei im Einzelfall geschaut wird, welchen Teil eines Präventionsprogramms der Patient übernimmt. Schütte betont aber, dass Angebote im Rahmen der Kooperation günstiger sind, weil es Fördergeld gibt. Denn für derartige Zusammenschlüsse, die das neue Präventionsgesetz auf lokaler Ebene vorsieht, gibt es einen Fördertopf mit insgesamt 220 Millionen Euro Inhalt.  gus

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