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Stadt will Kleines Gymnasium

Gespräche mit Kreis Stadt will Kleines Gymnasium

Das an der Bahnhofsstraße gelegene Kleine Gymnasium könnte bald in den Besitz der Stadt Bad Nenndorf übergehen.

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Das Kleine Gymnasium könnte in den Besitz der Stadt übergehen.

Quelle: JS

Bad Nenndorf. Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt sagt gegenüber den SN, dass es bereits erste Gespräche zur Übernahme mit dem Landkreis gegeben hat. Diesem gehört das Gebäude nämlich gegenwärtig. Es wird hauptsächlich als Außenstelle des Gymnasiums in der Kurstadt genutzt.

Doch mit der Fertigstellung der Umbaumaßnahmen am Hauptgebäude der Bildungseinrichtung an der Horster Straße ziehen auch jene Schüler dorthin, die aktuell im Kleinen Gymnasium untergebracht sind. Hintergrund für den Bau ist das Vorhaben des Landkreises, Außenstellen der weiterführenden Schulen nach und nach abzuschaffen. Und die Samtgemeinde könnte das Gebäude gut gebrachen.

„Gebäude in gutem Zustand“

„Das vordere Gebäude zur Bahnhofsstraße hin ist einem guten Zustand und kann schulisch genutzt werden“, sagt Schmidt, unter anderem für Hort, Ganztagsschule und Ferienbetreuung sei eine Verwendung vorstellbar. Doch auf dem etwa 11000 Quadratmeter großen Gelände stehen noch weitere Häuser, die weniger gut in Schuss sind. „Da müssten wir dann sehen, was wir damit machen“, so Schmidt.

Erst einmal gilt es allerdings, die Fläche in den Besitz der Stadt zu bekommen. Bisher habe es nur Gespräche gegeben, von konkreten Verhandlungen oder sogar einem Verkaufspreis könne keine Rede sein, sagt Klaus Heimann, Sprecher des Landkreises. „Gegenwärtig wird das Gebäude ja auch noch genutzt“, so Heimann weiter. Damit meint der Erste Kreisrat aber nicht nur das Gymnasium, sondern etwa auch die Kreisjugendmusikschule, die in den Räumen logiert.

Heimann versichert aber, dass der erste Ansprechpartner die Stadt Bad Nenndorf sei. „Wir müssen nun sehen, welche Nutzung sich anbietet“, sagt der Sprecher. Geplant ist, dass alle Gymnasiasten ab dem neuen Schuljahr im Hauptgebäude an der Horster Straße untergebracht sind. Pünktlich zum 1. August sei aber keine Übergabe machbar. „Da brauchen wir einen Puffer“, sagt Heimann. Allerdings spricht er von einem „absehbaren Bereich“. Es werde sicher „keine zwei Jahre dauern“, ehe feststeht, wie mit dem Kleinen Gymnasium weiter verfahren wird. js

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