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Stadtdirektor scheut die Kosten

SN-Ferienreporter Stadtdirektor scheut die Kosten

Den Wunsch vieler Bad Nenndorfer nach einem Freibad möchte Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt nicht erfüllen. Dies erläuterte der Verwaltungschef im Gespräch mit den SN-Ferienreportern. Hauptgrund: Er scheut die laufenden Kosten.

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Mike Schmidt freut sich über das Interesse der Ferienreporter Dennis (von links), Celina, Lea, Lavinia, Liam, Imke und Aliyah.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Circa 600 000 Euro kämen nämlich pro Jahr zusammen, wenn die Deckungslücken des Hallenbades und eines zusätzlichen Freibads von der Samtgemeinde zu schließen wären. Würde sich die Kommune diese Kosten aufhalsen, wüchsen die Schulden oder es müssten Steuern angehoben werden, was die Bürger verärgern könnte. In der Politik gebe es keine Bestrebungen, ein Freibad zu bauen.

Mit dem Fahrrad in den Nachbarort

Außerdem sei es zumutbar, dass junge Leute mit dem Fahrrad zum Schwimmen in umliegende Orte fahren oder den Freibadbus nehmen. „Es muss nicht jede Gemeinde alles haben“, beantwortete Schmidt die Frage, warum es in umliegenden Orten Freibäder gibt, obwohl sie kleiner sind. In diesen Orten wiederum gibt es keine Hallenbäder, in Nenndorf schon.

Gute Nachrichten hatte Schmidt trotzdem. In einer Umfrage hatten Bürger Basketballkörbe, Tischtennisplatten und einen Jugend-Treffpunkt im Freien vermisst. Solch ein Projekt habe die Politik mit dem Sportpark in der Nähe des Hallenbads bereits auf der Agenda. In der kommenden Woche gebe es dazu eine Abstimmung.

Doch die Ferienreporter hakten nach: Wie sähe es mit Attraktionen in den Ortsteilen, beispielsweise Waltringhausen, aus? Schmidt versprach, sich für einen Basketballkorb am Sportplatz Waltringhausen einzusetzen. Auch für Riepen und Horsten sei dies denkbar. Zudem nahm er den Hinweis auf, dass die Straße zum Tierheim geschottert werden sollte.

Keine Fastfood-Läden

Für Fastfood-Läden in der Stadt will sich Schmidt jedoch nicht einsetzen. Er hält es für gesunder, wenn Eltern für ihre Kinder kochen. Zum Einkaufen gebe es ausreichend Möglichkeiten. Schwierig sei das Ansiedeln eines Technikladens, weil viele Kunden nur noch online einkaufen. Ein Technikmarkt außerhalb der Stadt benötige daher einen Einzugsbereich von 50000 Einwohnern. Grundsätzlich entscheiden die Unternehmen ohnehin selbst, ob sie ein Geschäft eröffnen. gus

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