Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Stadtsanierung: Parteien-Hick-Hack beenden

Bad Nenndorf / CDU-Frühschoppen Stadtsanierung: Parteien-Hick-Hack beenden

Beim gut besuchten CDU-Frühschoppen im Cafe Frenkel hat sich der Landtagskandidat Mike Schmidt einen Eindruck verschafft, welche Themen die Bad Nenndorfer bewegen. Der 36-jährige Verwaltungswirt im Polizeidienst hat  bereits in Rodenberg und Hohnhorst gewohnt und lebt jetzt in Auhagen in einem „Mehrgenerationenhaus“ mit Frau, zwei Töchtern und seiner Mutter.

Voriger Artikel
Einblick in tragische Ehetagebücher
Nächster Artikel
Initiative gegen Naziaufmarsch informiert

Bad Nenndorf (tes). Der stellvertretende Auhäger Bürgermeister versteht „Politik als Mannschaftsspiel“ und hat jetzt nach dem Motto „Papa macht Politik“ ein Jahr Urlaub bekommen von seiner Familie. Die innere Sicherheit gehöre zu seinen politischen Zielen - im Arbeitskreis der Landtagsfraktion und in der Kommunalopolitik. Die Zahl der Straftaten gehe zurück, die Aufklärungsquote liege bei 60 Prozent. In Schaumburg sei jedoch ein Zuwachs bei rechtsextremistisch motivierten Delikten zu verzeichen, erklärte Schmidt, warum der Innenminister ein Konzept entwickelt habe, das Schaumburg und besonders die Ballungszentren Bückeburg und Bad Nenndorf in den Fokus stelle.

Bei der Entwicklung der Bevölkerungszahlen komme Bad Nenndorf eine positive Sonderstellung zu. Durch das prognostizierte Wachstum bis 2025 müsse die Kurstadt künftig die Probleme in Rodenberg mitabfedern. Als die Vorsitzende des CDU-Ortsvereins Marlies Matthias das Thema Stadtsanierung und die Zukunft des Kurhauses auf den Tisch brachte, brandte eine angeregte Diskussion auf. Drei Varianten von CDU, SPD und Verwaltung stehen in Konkurenz. Die Kosten werden auf 5,3 Millionen Euro beziffert. Im Juni wird ein neues Konzept vorgestellt. Konsenz sei bisher nur: „Es kann nicht so bleiben wie es ist“, verdeutlichte CDU-Fraktionssprecherin Cornelia Jäger.

Die CDU sprach sich für einen Neubau aus, in dem auch das Rathaus untergebracht werden soll. Zur Refinanzierung könne der Verkauf des Grundstückes an der Rodenberger Allee dienen. „Das Rathaus gehört ins Zentrum, der Bürger braucht einen Mittelpunkt“, meinte Schiedsmann Eike Loos und empfahl den Parteien „den Gang zum Schiedsmann“, um zu einer Einigung zu kommen. Schmidt sah die Verwaltung am Zug, eine Kostengegenüberstellung zu präsentieren. Ortrud Göring (FDP) riet, das „Parteien-Hick-Hack zu beenden“ und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die CDU-Vorsitzende hat mit der „Stadtgespräch“-Serie den Weg für mehr Bürgerbeteiligung bereitet und freut sich über große Resonanz auch bei Neubürgern. Schmidt ist beim nächsten Frühschoppen wieder dabei - mit seiner Mutter. Am 13. Mai ist Muttertag.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg