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Ständig im Einsatz für Katze, Pferd und Ziege

Bad Nenndorf / Tierschutzverein Ständig im Einsatz für Katze, Pferd und Ziege

Der erste Tierschutzverein in Deutschland wurde 1837 in Stuttgart gegründet. Die Geschichte des Tierschutzvereines Rodenberg/Bad Nenndorf und Umgegend begann zwar erst 117 Jahre später.

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Bad Nenndorf. Doch auch sie kann mittlerweile auf 60 Jahre hingebungsvollen Tierschutz zurückblicken. Aus diesem Anlass lädt der Vorstand zu einem Tag der offenen Tür am Samstag, 27. September, in die Tierauffangstation Bad Nenndorf ein (siehe Kasten).

 Aufgrund der immensen Katzenpopulation, die Anfang der 50er-Jahre zunehmend zum Problem wurde, schlossen sich im Jahr 1954 Tierliebhaber aus Bad Nenndorf zu einem Verein zusammen, um den Vierbeinern zu helfen. Zu den Gründungsmitgliedern zählten Hans Schoeb, Heinrich Wilkening, Werner Schulz und Paul sowie Anne-Marie Hübner.

 „Es wurde aber nicht nur den Katzen geholfen“, erklärt die heutige Vorsitzende des Vereins, Jutta Schneider. „Über die Jahre hinweg ist das Spektrum der Tiere, die wir unterstützen konnten, immer größer geworden.“ Schon damals habe es Winterfütterungen für Vögel gegeben oder Pferde, die ein neues Zuhause gefunden haben. „Egal ob Schaf, Schwan, Ente, Gans oder Ziege. Wir versuchen heute wie damals, allen Tieren zu helfen, die Hilfe benötigen.“

 Irgendwann war aber ein Punkt erreicht, an dem der Verein selbst dringend Hilfe benötigte. Die Unterbringung, Pflege und Vermittlung wurde fünf Jahrzehnte lang ausschließlich in den Privathäusern der Mitglieder abgewickelt. Zu Hochzeiten – beispielsweise 1998 – musste der Verein bis zu 180 Tiere auf vier Haushalte verteilen. „Wir hatten zu dem Zeitpunkt kein Privatleben mehr“, sagt Schneider, die dem Verein seit 1995 vorsteht.

 Auch die Tierheime aus Stadthagen, Hildesheim und Hameln, mit dem der Verein kooperierte, stießen zunehmend an ihre Grenzen. Nachdem die Problematik den Samtgemeinden Rodenberg und Nenndorf vorgetragen und deren Unterstützung eingeholt werden konnte, wurde im Jahr 2005 der Bau der heutigen Tierauffang- und Durchlaufstation begonnen.

 „Dank dieser Unterstützung, Erbschaften von Vereinsmitgliedern, Mitgliederbeiträgen und Spenden konnten wir die Station im Oktober 2009 offiziell eröffnen“, sagt die Vorsitzende des Vereines, der sich um die tierischen Belange von 22 Ortschaften in der Umgebung kümmert.  js

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