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Startschuss erst zum Jahreswechsel

Kurhaus-Sanierung Startschuss erst zum Jahreswechsel

Die seit Jahren geplante Kurhaus-Sanierung soll nun doch erst zum Jahreswechsel starten. Die Verwaltung will jedoch den Umbau der Gemeinschaftspraxis von Hans-Rudolf und Susanne Werner nach Möglichkeit vorziehen. Dafür benötigt die Stadt das Einverständnis des Landkreises.

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Der Anbau (vorn links) soll möglichst bald abgerissen werden. Rechts dahinter ist der Umbau für die Gemeinschaftspraxis Werner geplant.

Quelle: wil

Bad Nenndorf . Zunächst gelte es, die Frage der Nutzung des Gebäudes zu klären, betont Gebäudemanagerin Sarah Gornig. Welche Mieter kommen rein? Welche Anforderungen stellen die Mieter an die Räumlichkeiten? Erst dann wisse die Stadt, welche Maßnahmen konkret umgesetzt werden müssen, und könne folglich einen Bauantrag beim Landkreis stellen. Und erst wenn der Bauantrag genehmigt ist, kann die Ausschreibung erfolgen.

Zeit und Kosten sparen

Geplant sei allerdings, den Abriss des Anbaus, in dem zuletzt das Restaurant Andria untergebracht war, und den Umbau der dahinter gelegenen Praxis vorzuziehen und in einem Zug zu erledigen. „Das spart uns Zeit und Kosten“, erklärt Gornig. Um den Umbau trotz fehlender Baugenehmigung vorziehen zu können, ist die Stadt allerdings auf das Einverständnis des Landkreises angewiesen. „Ich rechne nächste Woche mit einer Stellungnahme“, so die Gebäudemanagerin. Die zuständige Mitarbeiterin des Landkreises sei erst kürzlich aus dem Urlaub zurückgekehrt.

Währenddessen laufen weiter Gespräche mit Mietinteressenten. Je mehr umsatzsteuerpflichtige Mieter in das Kurhaus ziehen, desto größer sei der finanzielle Spielraum der Stadt, die dadurch Mehrwertsteuer einspare, informiert Gornig. Insgesamt plant die Verwaltung mit Kosten in Höhe von rund sechs Millionen Euro für das Projekt.

Sanierung des Flachdachs

Die Kurhaus-Sanierung beinhaltet nach Angaben der Gebäudemanagerin die Erweiterung der Gemeinschafts-Praxis Werner, kleinere Arbeiten an der podologischen Fachpraxis von Sabine und Uwe Harms, den Umbau der Ladenzeile, die Wiederherstellung des Lichthofes in der Gebäudemitte und des Kursaales, die Errichtung einer Außentreppe, die den Zugang zum Balkon ermöglicht, ein neues Vordach, energetische Maßnahmen und die Sanierung des Flachdaches. Im Gebäudeinneren müssen die Räume zudem – je nach Bedarf der Mieter – neu zugeschnitten werden. Bis zum Frühjahr 2018 rechnet Gornig mit der Fertigstellung.

Dorit Kosian von der Bürgerinitiative „Rettet das Kurhaus“ ist mit ihrer Geduld mittlerweile am Ende, da erneut Monate ohne sichtbare Aktivitäten vergangen seien. „Die mehr als 3000 Ja-Stimmen zugunsten einer Sanierung des Kurhauses werden langsam unruhig“, konstatiert sie in einem Schreiben. Kosian hatte im Jahr 2013 maßgeblich am Bürgerentscheid pro Sanierung mitgewirkt. Vom Votum bis zum Baubeginn vergehen aber wohl drei Jahre. ber

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