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Bad Nenndorf Steife Brise statt lauer Winde
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Steife Brise statt lauer Winde
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18:21 15.09.2011
Regen an der Nenndorfer Bühnenkante: Die Shanty-Chöre aus Kurstadt, Kiel und Niederlanden, kann das kaum erschüttern. Quelle: ems

Bad Nenndorf (ems). Bei zunächst sonnig warmem Sommerwetter hatten sich rund 300 Besucher im Kurpark eingefunden. Doch nach einem plötzlichen Wetterwechsel mit Wind und Regen kam eine für Seemänner wohl angemessene „steife Brise“ auf. Wieder einmal bewährte sich das Hamburger Dach als rettender Anker für das Publikum, und die Chöre waren mit Liedern wie „Windstärke vier“ oder „Immer ran an den Wind“ auf dem passenden Kurs.

„Die Wolken, der Wind“, wurden auch von den Niederländern besungen und „Albatros“ sang geradezu wehmütig „Dat Leed vunn Grog“. Die vier Ensembles schmetterten dem Wetter hinterher und als gegen Ende des gut vierstündigen Konzertes der Song „Rum aus Jamaika“ schwungvoll vorgetragen wurde, mag sich so mancher Zuschauer einen heißen Grog gewünscht haben.

Dicht aneinander gedrängt standen sämtliche Sänger zum stimmigen Ende auf der Bühne, während das Publikum gut gelunt schunkelte und mitsang. Albert Büthe-Razik vom Bad Nenndorfer Chor „Leinen los“ lobte das Publikum für dessen Durchhaltevermögen und freute sich, trotz Schietwetters für „mehr Lebensfreude“ gesorgt zu haben. Henk Schutrups von den Niederländern schloss sich diesen Worten an und bedankte sich ebenso wie der Kieler „Käpten“ Udo Lass von der Gruppe „Albatros“.