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Bad Nenndorf Steinbrink wird für 562.000 Euro saniert
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Steinbrink wird für 562.000 Euro saniert
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00:24 29.03.2018
Die Straßenschäden sollen bald der Vergangenheit angehören. Stattdessen bekommt der Steinbrink ein einheitliches Pflaster. Quelle: lht
Riepen

Ab dem 16. April nun soll das Vorhaben endlich in die Tat umgesetzt werden. Dann nämlich beginnen die Arbeiten an der Straße am Riepener Ortsrand, die möglichst noch in diesem Jahr abgeschlossen werden sollen.

Dass sich der Baubeginn so verzögert hat, ist laut der Bad Nenndorfer Bauamtsleiterin Annette Stang vor allem der Kostenlage geschuldet. Ursprünglich waren knapp 450 000 Euro für die Maßnahme vorgesehen. Als diese im vergangenen Jahr ausgeschrieben wurde, erhielt die Stadt jedoch kein einziges Angebot, dass sich einigermaßen mit dem gesteckten Kostenrahmen hätte vereinbaren lassen.

Knapp 180.000 Euro Fördergelder

Stattdessen lag selbst das günstigste Angebot 50 Prozent über der veranschlagten Summe. Die Ausschreibung wurde daraufhin zurückgezogen. „Wir können uns davon verabschieden, dass man für Bauprojekte vernünftige Preise bekommt“, erklärt Stang. Auch das Angebot, das jetzt den Zuschlag bekommen hat, sei aufgrund der derzeitigen Konjunkturlage im Bauwesen überdurchschnittlich teuer.

562 000 Euro wird die in zwei Bauabschnitte unterteilte Sanierung laut Stang insgesamt kosten. Priorität habe dabei der südliche Teil der Straße, der mit zahlreichen älteren Gebäuden zum historischen Kern des Ortes gehöre und deshalb mit insgesamt 178 000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm gefördert wird. Dafür allerdings muss die Maßnahme im August abgeschlossen sein. Wohl erst dann wird der nördliche Teil der Straße in Angriff genommen. „Wir hoffen, dass wir das 2018 noch hinbekommen“, sagt Stang.

Straße soll zusammenwachsen

Bisher ist der Steinbrink im Süden gepflastert und im nördlichen Teil der Straße asphaltiert. Nach der Sanierung „soll die Straße wieder als eine wahrgenommen werden“, erklärt die Bauamtsleiterin. Dafür soll der Steinbrink einheitlich gepflastert werden. Zudem sollen im Zuge der Bauarbeiten Pflanzbeete sowie Parkbuchten entlang der Straße entstehen.

Neben dem Steinbrink soll zum Abschluss des Dorferneuerungsprozesses ein weiteres Projekt realisiert werden: Bisher sei laut Stang gerade für Auswärtige in der Kurve vor dem Schmiedegasthaus Gehrke nur schwer ersichtlich, wo die Hauptstraße weitergeht und die Nebenstraße, in diesem Fall der Wehrweg, anfängt. Deshalb soll ein Teil des Kreuzungsbereiches in einen gepflasterten Dorfplatz umgestaltet werden. Noch wartet die Verwaltung allerdings auf einen Bewilligungsbescheid. lht