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Stolperfallen in der Stadt sollen beseitigt werden

SoVD befragte 120 Passanten Stolperfallen in der Stadt sollen beseitigt werden

Die Mängel, die beim Rollstuhltest des Seniorenbeirates festgestellt worden sind, sollen nach Möglichkeit Stück für Stück ausgemerzt werden. Dies ist das Ergebnis einer Nachbesprechung in dem Gremium.

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Das Wasserspiel vor der Polizei steht als Stolperfalle in Verruf.  ber

Bad Nenndorf. Der Test war rückblickend ein Erfolg. Nur positive Resonanz hat Beiratsvorsitzender Klaus-Dieter Salzbrunn zur Rollstuhl-Bereisung der Innenstadt bekommen. Auch die Wochenmarkt-Präsentation des SoVD ist nach Worten der Ortsvorsitzenden Elke Mayer gut angekommen. Beide Punkte waren Teile eines bundesweiten Projekts der Aktion Mensch.
Bei der ersten Sitzung des Gremiums nach der Bereisung berichtete Salzbrunn aber auch, dass ihm weitere Stolperfallen und Barrieren für Gehbehinderte gemeldet worden sind. Eine davon befindet sich in der Innenstadt auf Höhe der Polizeistation. Dort seien die Ausläufer des Wasserspiels problematisch. Dies war auch bereits von Politikern bemängelt worden.

Der Verwaltung überreichte der Beirat nun eine Liste mit sechs abzuarbeitenden Punkten, die es zu verbessern gilt. Dazu gehören außer den Wasserläufen in der Fußgängerzone noch die im April festgestellten Mängel an der Kurhausstraße (zu hohe Bordsteine) und an der Kreuzstraße, wo Rollstuhlfahrer auf der Straße fahren müssen.

Rätselraten verursachte noch immer ein Behindertenparkplatz, der bei der Bereisung, als Stadtdirektor Mike Schmidt im Rollstuhl saß, bereits ungläubig bestaunt wurde. Die Stellfläche befindet sich an der Kreuzstraße augenscheinlich auf einem Privatgrundstück, ist aber mit einem offiziellen Schild als Behindertenparkplatz ausgewiesen. Es stelle sich die Frage, ob das Schild tatsächlich den einen Stellplatz meint – zumal sich darauf ständig ein- und dasselbe Fahrzeug befindet, ein festes Kennzeichen ist dem Platz aber nicht zugeordnet.
Bürger bemängeln schmale Gehwege und Schlaglöcher
Der SoVD hat auf dem Markt 120 Passanten befragt. Davon lobten einige die Kurstadt als vorbildlich in puncto Barrierefreiheit. Einige füllten aber auch Mängelzettel aus. Darauf ist zu lesen, dass sich der Radweg nach Waltringhausen in schlechtem Zustand befindet, der Gehweg an der Rodenberger Allee teils zu schmal für Rollstühle ist und Behindertenparkplätze an der Bücherei fehlen. Auch eine Broschüre, die sämtliche Behindertenparkplätze ausweist, wurde gefordert. Siegfried Kreft monierte darüber hinaus Schlaglöcher an öffentlichen Wegen und Flächen.

André Lutz, Leiter des Amtes Bildung und Soziales, schlug vor, dass die Verwaltung die Anregungen allesamt aufnimmt und prüft, wie die Probleme zu beheben oder zumindest zu lindern sind. Dann könnten die Punkte sukzessive abgearbeitet werden. gus

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