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Streit schwelt weiter

Bäckerei Bernhardt Streit schwelt weiter

Der Streit um die Außenbestuhlung der Bäckerei Bernhardt ist noch immer nicht beigelegt. Dies geht aus einem Schreiben des Unternehmens an die eigenen Kunden hervor. Darin wird dargestellt, dass nach wie vor Zwist herrscht zwischen der Eigentümergemeinschaft des Hauses an der Hauptstraße und der Bäckerei.

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Die Gäste dürfen nicht mehr neben der Filiale sitzen.

Quelle: gus

BAD NENNDORF. Entzündet hatte sich der Streit, als aus der Eigentümerschaft der Versuch unternommen wurde, dem Betrieb die Nutzung der Außengastronomiefläche zu untersagen. Der Vorgänger der Bäckerei Bernhardt hatte eine Schiebetür für diesen Bereich installiert und die Fläche in den wärmeren Monaten mit Tischen und Stühlen belegt.

Nach dem Einzug der neuen Bäckereifiliale sollte damit Schluss sein. In einem Rechtsstreit gelang es der Eigentümergemeinschaft nachzuweisen, dass die Außenfläche neben dem Ladenlokal baurechtlich ein Parkplatz ist. Darauf können zwar keine Autos stehen, dennoch machte die Eigentümergemeinschaft der Bäckerei einen Strich durch die Rechnung. Anlass dafür waren dem Vernehmen nach Klagen von Hausbewohnern über Lärmbelästigung.

Unfreiwillige Dusche

Die Bäckerei Bernhardt wollte ohne Außengastronomie aus Bad Nenndorf weggehen. Stadtdirektor Mike Schmidt fand eine andere Lösung für die Außenbestuhlung: Diese sollte nun vor der Bäckerei realisiert werden, wozu ein Fahrradbügel entfernt wurde. Auf diese Notlösung ließ sich das Unternehmen ein. Doch manche Kunden bevorzugten wohl weiter den verwaisten, etwas besser vorm Verkehr geschützten Bereich und zogen mit Tischen und Stühlen dorthin um.

Jetzt musste die Bäckerei auf erneute Beschwerden reagieren und seine Kunden bitten, die Tische und Stühle nicht mehr in die Nische neben dem Ladenlokal zu bugsieren. „Bitte haben Sie daher Verständnis, dass wir nicht zulassen können und dürfen, dass Sie selbstständig sich Tische und Stühle auf die alte Stellfläche ziehen“, schreibt das Unternehmen in dem offenen Brief. Es gehe außer um drohende Anzeigen auch um das Wohl der Gäste, „denn Wasserattacken durch unachtsames Blumengießen auf unsere Kunden gab es leider auch schon“.

Das Unternehmen unterstellt der Gegenseite „Missgunst“ und bedankt sich ausdrücklich für den Einsatz von Stadtdirektor Mike Schmidt in der Sache. „Ich würde es immer wieder tun. Das ist gut für Bad Nenndorf und rechtlich einwandfrei“, sagt Schmidt. gus

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