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Süntelbuchen liegen voll im Trend

Bad Nenndorf Süntelbuchen liegen voll im Trend

Die Süntelbuchenallee ist gleich zweifach Thema im Ausschuss für Fremdenverkehr und Wirtschaft gewesen. Einerseits sprachen sich die Politiker dafür aus, die Exponate der aktuellen Freilicht-Ausstellung ins Eigentum der Stadt zu übernehmen.

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Süntelbuchen sind „in“: Das findet auch diese Besucherin aus Fürth, die die einzigartige Allee fotografiert.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Außerdem könnte Bad Nenndorf eine Station im „Tal der Süntelbuchen“ werden. Entscheidungen fielen indes nicht.

 Bürgermeisterin Gudrun Olk erkundigte sich, ob die Bilder der Ausstellung Eigentum der Stadt sind. Heinrich Bremer, Amtsleiter Zentrale Dienste, sagte, dass dies noch nicht der Fall ist, die Bilder seien im Einvernehmen mit der Stadt oberhalb der Süntelbuchenallee aufgestellt worden. Die Exponate befinden sich vorerst für fünf Monate an Ort und Stelle (wir berichteten). Der Denkmalschutz habe diese Ausstellungs-Konzeption genehmigt.

 Olk hakte nach: Wer haftet, wenn ein Schaden an den Stellwänden entsteht? Bremer sagte, dass es sich derzeit um ein Sponsoring der Volksbank handelt, für das die Stadt aber nach aktuellem Stand keine Haftung übernehme.

 Cornelia Jäger, Vorsitzende des Wirtschafts- und Fremdenverkehrsausschusses, schlug vor, dass die Bilder der Stadt übertragen werden. Dazu müsste ein Ratsbeschluss her, so Bremer, weil es sich um eine Art Spende handle. Olk stellte klar: Sie wünsche sich geordnete Verhältnisse, damit im Fall eines Schadens geklärt ist, wer dafür aufkommen muss. Auch sie sprach sich für einen Ratsbeschluss zur Übernahme der Bilder ins Eigentum der Stadt aus.

 Dem schloss sich Henning Jürgens, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Bad Nenndorf, an. Jürgens verlas eine Stellungnahme des Architekturprofessors und Künstlers Norbert Schittek. Dieser lobte das „stimmige Konzept“ und die ästhetische Qualität der Fotografien.

 Der Freundeskreis Süntelbuchen im Heimatbund Niedersachsen hat nach Worten Bremers bei der Stadt Bad Nenndorf angefragt, ob dort Interesse besteht, Teil des Projekts „Tal der Süntelbuchen“ zu werden. Bremer erklärte, dass es einen positiven Ratsbeschluss dazu bereits im Gemeinderat Messenkamp gegeben hat. „Man sieht: Süntelbuchen sind in“, sagte der Amtsleiter.

 Weiter seien die Gespräche mit dem Freundeskreis aber noch nicht gediehen, zu Umsetzung und Finanzierung ist Bremer zufolge noch gar nichts diskutiert worden. Der Ausschuss nahm den Vorstoß zur Kenntnis, stimmte aber nicht über eine Beteiligung der Stadt ab.
 gus

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