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Süßstoff für die neue Hüfte

„Böse Schwestern“ im Kurtheater Süßstoff für die neue Hüfte

Wer in der Werbung arbeitet, verdient angeblich „einen Arsch voll Geld“. Grund genug für die extravagante Anita und die tüddelige Magda, im Kurtheater bad Nenndorf vor die Jury zu treten, und sich um den Werbesong zu bewerben.

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Mit ihrem Lied „Zucker Babies“ bewerben sich die „Bösen Schwestern“ um den Werbeauftrag eines Süßstoffherstellers.

Quelle: göt

BAD NENNDORF. Bei diesem turbulenten Casting hautnah dabei waren zahlreiche Besucher im Kurtheater: Mit ihrem Stück „Zucker Babies“ traten die „Bösen Schwestern“ in Bad Nenndorf auf, und waren wie immer skurril und wortgewandt – wenn auch etwas vulgär – und damit urkomisch.

 Magdas Schwester braucht eine neue Hüfte. Die Einnahmen aus der Werbung für einen Süßstoffhersteller kämen ihr dabei sehr gelegen.

„Wofür hat man gute Freunde?“, lässt sich auch Anita überzeugen. Also singen die beiden leidenschaftlich und unterbreiten der Firma immer neue Vorschläge. „Man könnte das auch als Kanon singen“, schlägt Magda vor. „Da kann man genauso gut auf Alufolie rumkauen“, entgegnete Anita, die sich wie gewohnt in den Vordergrund drängte. Prompt verbannt der Süßstoffhersteller Magda in den Hintergrund. Dies lässt sich die rüstige Rentnerin aber nicht gefallen und fordert ihre Freundin zum Gehen auf.

„Was ist mit der Hüfte?“ – „Was ist mit meiner Würde?“ – „Soll deine Schwester ohne neue Hüfte einfach umfallen?“, liefern sich die Freundinnen ein Wortgefecht. Doch ist hier das letzte Wort natürlich noch nicht gesprochen – geschweige denn das letzte Lied gesungen. Während Magda also die Gitarre holt, bereitet sich Anita auf den Auftritt vor. „Warum stehst du immer wie eine Möwe mit Durchfall?“, kommentiert Magda das Gehabe ihrer Freundin.

Der Süßstoffhersteller zweifelt inzwischen an der Kompetenz der Damen. Sie verstünden sehr wohl was von Werbung, entgegnet das ungleiche Gespann. Sie stimmen ein Werbelied über Bad Harzburg an und animieren auch das Publikum zum Mitsingen. Bad Nenndorfer singen über eine andere Kurstadt – die Werbung wirkt, Beweis erbracht. göt

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