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Bad Nenndorf Tagesmütter stellen sich vor
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Tagesmütter stellen sich vor
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14:05 12.04.2017
Die Verwaltung und die Tagesmütter stehen künftig in engerem Kontakt. Quelle: pr
Bad Nenndorf

Um zu erfahren, wie es um die Planungen steht, haben sich die in der Samtgemeinde aktiven Tagesmütter zusammen getan und direkt bei Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt und dem zuständigen Amtsleiter André Lutz nachgefragt. Gleichzeitig nutzten die Tagesmütter, die ergänzend zu den Kitas jeweils bis zu fünf Kinder in den eigenen vier Wänden betreuen, die Gelegenheit, ihre Arbeit vorzustellen. Denn die Kindertagespflege wird von der Kinderbetreuungsagentur (KiBa) des Landkreises koordiniert, sodass es nur wenig Berührungspunkte mit dem Nenndorfer Rathaus gibt.

Das soll sich jetzt ändern: Nach einem informativen Austausch in lockerer Atmosphäre haben die Tagesmütter und Schmidt vereinbart, sich zukünftig zweimal jährlich zu treffen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Schließlich spielen die Tagesmütter eine wichtige Rolle in den vielschichtigen Betreuungsangeboten in der Samtgemeinde. „Sie schaffen die Plätze, die sonst wir zusätzlich bereit halten müssten“ betonte Schmidt.

1800 Euro Zuschuss von der Samtgemeinde

Die Tagesmütter zeigten sich ihrerseits zufrieden über die Aussage, dass mit der Einrichtung der beiden Übergangsgruppen im Pavillon die Nachfrage für die drei- bis sechsjährigen Kinder gedeckt werden dürfte und sie damit für ihre Betreuungsplätze besser planen können. Außerdem waren die Frauen sehr erfreut darüber, dass die Samtgemeinde auf Initiative von Tanja Dyba nunmehr im zweiten Jahr Zuschüsse in einer Gesamthöhe von 1800 Euro an die Tagesmütter auszahlt. Schließlich werden Spielsachen oder Bücher nicht selten aus der eigenen Tasche gezahlt. Schmidt stellte in Aussicht, den Betrag im nächsten Jahr zu erhöhen.

Konkurrenz gibt es unter den Erzieherinnen nicht. Da gerade bei den unter drei jährigen Kindern die Nachfrage nach Betreuungsplätzen rasant ansteigt, könnten die Tagesmütter noch mehr Kinder aufnehmen, was nach dem Gesetz aber nicht möglich ist. Wer sich daher vorstellen könnte, ebenfalls Kinder, wie einige der Tagesmütter auch gemeinsam mit den eigenen, zu betreuen, kann sich für nähere Informationen an die Verwaltung der Samtgemeinde oder die KiBa des Landkreises wenden. js, r