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Tegtmeier: „Persönliche Niederlage“

Enttäuschung Tegtmeier: „Persönliche Niederlage“

Nach seiner Niederlage bei der Bundestagskandidatenkür will sich der Riepener Ralph Tegtmeier nun wieder ganz auf seine lokalpolitische Tätigkeit konzentrieren. Bei aller Enttäuschung betont der SPD-Politiker: Das Leben geht weiter. Er möchte bei der Kommunalwahl wieder in alle drei Räte einziehen.

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Quelle: pr.

Bad Nenndorf. Dennoch bewertet Tegtmeier das letztlich deutliche Ergebnis bei der Kür in Bückeburg als „persönliche Niederlage“. Obwohl das Schaumburger Delegiertenlager ein deutliches Übergewicht hatte, fuhr die Nienburgerin Marja-Liisa Völlers fast 30 Stimmen mehr ein (wir berichteten). Für Tegtmeier ist dies ein „klares Signal, dass mich die Schaumburger SPD nicht mehr will“.

"Dann eben nicht"

Dass er für weitere Kandidaturen, beispielsweise für den Landtag, bereit steht, scheint somit ausgeschlossen. „Ich hätte meine Kompetenz und meine Erfahrung gern für diesen Landkreis eingesetzt. Aber wenn man das nicht will, dann eben nicht“, so Tegtmeier.

Zerknirscht ist der Riepener, weil ihm ein erheblicher Teil der Schaumburger Genossen quasi einen Korb gegeben hat, nachdem er zuvor noch zur Bewerbung ermuntert worden war. Ein Ende seiner politischen Arbeit sieht Tegtmeier jedoch keineswegs nahen.

Dass er für die Stadtratswahl in Bad Nenndorf und für die Nenndorfer Samtgemeinderatswahl jeweils auf dem letzten Listenplatz gesetzt worden war, hatte demnach nichts mit seiner aussichtsreichen Bewerbung für das Bundestagsticket zu tun. Tegtmeier hatte bereits bei den Kommunalwahlen 2011 und 2006 stets auf dem untersten Platz der jeweiligen SPD-Listen gestanden und war dennoch mit guten Ergebnissen in die lokalen Gremien eingezogen.

„Ich sehe das als Angebot an den Wähler. Und wenn man mich wählen möchte, dann tut man das auch auf dem letzten Platz“, ist Tegtmeier überzeugt. Er habe noch nie etwas von Gerangel um vordere Listenpositionen gehalten. Anders sehe das bei der Kreistagsliste aus. Da habe die Abstimmung im Vorfeld ergeben, dass es sinnvoll wäre, mit einem Bundestagskandidaten Tegtmeier auf Platz eins ins Rennen zu gehen, um das Gesamtergebnis der SPD zu optimieren.

Kein Beinbruch

Wobei der Riepener einräumt: Auf dem letzten Platz wären die Chancen, in den Kreistag einzuziehen, gleich null. Dass er nun doch nicht als Bundestagskandidat die Liste des neuen Bezirks Nenndorf/Sachsenhagen anführt, sei hinsichtlich der Kreistagswahl kein Beinbruch. Auch das Bewerbungsprozedere der vergangenen Monate habe ihm schließlich einige zusätzliche Bekanntheit eingebracht.

„Ich hoffe, dass ich mit Gudrun Olk wieder in den Kreistag einziehe, sodass Bad Nenndorf dort weiterhin eine gute Position hat“, sagt Tegtmeier. Olk und Marina Grün (ehemals Brand) hatten auf den SPD-Listen des damaligen Bezirks Nenndorf/Rodenberg in den Jahren 2006 und 2011 ganz oben gestanden. gus

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