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Teurer „Haarschnitt“

TV Blau Weiß Bad Nenndorf Teurer „Haarschnitt“

Der TV Blau-Weiß Bad Nenndorf soll seinen Heckenschnitt bekommen. Dafür hat sich der Ausschuss für Jugend, Soziales, Kultur und Sport in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen. Ohne Diskussionen ging die Entscheidung allerdings nicht vonstatten.

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An den Platzrändern, die für die Vereinsmitglieder gut zu erreichen sind, zeigt sich die große Thuja- Hecke von ihrer gepflegten Seite. Hinter den Zäunen und an den oberen Enden erinnert sie mehr an einen Urwald.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. Denn der Schnitt wird nicht eben günstig, sondern wird voraussichtlich um die 15000 Euro kosten. Die Arbeiten soll zum großen Teil der Bauhof übernehmen.

 Die Erwähnung einer fünfstelligen Summe hatte die Mitglieder des Sportausschusses bei der vorangegangenen Sitzung erst einmal stutzen lassen. Angedacht waren Kosten von knapp 5000 Euro, die auch bereits vorgehalten worden waren. Allerdings handelt es sich bei der Hecke nicht um eine kleine Gartenhecke, sondern um eine den Platz umspannende, stellenweise inzwischen sechs Meter hohe und ziemlich breite Thujahecke. Entsprechend groß ist der Aufwand, die Pflanzen auf ein passendes Maß von etwa vier Metern zurückzuschneiden.

 Der Alternativvorschlag, erst einen kleineren Betrag einzusetzen und sich der Hecke nach und nach anzunehmen, fand nur wenige Freunde im Ausschuss. Ebenso wenig der Einwand von Otto Seifert (CDU), einen eher kleinen Spartenverein nicht auf eine Stufe mit einem größeren wie dem VfL zu stellen. Uwe Engelking (WGN), selbst beim VfL, warnte davor, solche Unterscheidungen zu treffen. Zudem habe der TV die Stadt jahrelang überhaupt nichts gekostet. „Wir sollten das jetzt einmal vernünftig machen.“ Der Baubetriebshof warnte allerdings, dass bei dem Wuchs der Hecke das Thema in zwei Jahren in jedem Fall erneut auf der Tagesordnung landen werde.

 Als Kompromiss hatte der Verein nach Bekanntwerden der hohen Kosten schon einmal angeboten, dass er an bestimmten Seiten – genauer: im Süden und im Osten – auf die Hecke möglicherweise ganz verzichten könnte, was Folgekosten für die Pflege erübrigen würde. Nur auf der Westseite sei die Hecke als Wetterschutz unverzichtbar. „Der Wind bläst aus dieser Richtung sehr stark“, wie Ausschussvorsitzender Lutz Oltrogge (SPD) erklärte. Der Spielbetrieb wäre ohne die Hecke dort zu stark eingeschränkt, und der Sand der Tennisplätze würde weggetragen.

 Letztlich soll sich nach Wunsch des Ausschusses der Baubetriebshof um die Arbeiten kümmern und von den 4800 Euro, die bereits in den Haushalt 2014 eingestellt worden waren, ergänzend eine Fremdfirma hinzuziehen. Über die Zukunft der Hecke an der Süd- und Ostseite sollen sich die Zuständigen noch einmal austauschen. Darüber hinaus soll geklärt werden, ob der Strauchschnitt, der bei den Arbeiten anfällt, beim Osterfeuer verbrannt werden kann, damit zumindest die Entsorgungskosten wegfallen.kle

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