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Tiefe Spuren hinterlassen

Parkplatz Poststraße Tiefe Spuren hinterlassen

Ein Missverständnis hat dazu geführt, dass Stolperfallen am Parkplatz Poststraße bislang nicht ausgemerzt worden sind. Der Rodenberger Wilfried Engelhardt hatte die Stadtverwaltung auf die Mängel aufmerksam gemacht, den Ort allerdings missverständlich beschrieben.

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Mehr als knöcheltief ist der Boden neben diesem Stellplatz ausgefahren worden.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Im Rathaus wurde davon ausgegangen, es handle sich um einen Parkplatz des Staatsbads. Doch der Reihe nach: Als die Stadt den Parkplatz an der Poststraße bauen ließ, wurden wegen gestalterischer Vorgaben im Randbereich zwischen einigen Stellflächen Rasenstücke angelegt. Engelhardt, der nach eigenen Angaben oft in der Kurstadt spazieren geht, entdeckte tiefe Fahrrinnen auf diesen Zwischenflächen.

Beete hin und wieder kaputt gefahren

Er mutmaßt, dass Autofahrer beim Rangieren gern mal neben die eigentlichen Parkplätze steuern und bei nasser Witterung nach und nach die Rillen erzeugen – oder eben, weil beim Anfahren die Reifen durchdrehen. Stadtdirektor Mike Schmidt hat noch eine andere Erklärung: Bei großen Festivitäten, wenn es richtig voll wird, nutzen Besucher auch solche Zwischenflächen, um ihre Fahrzeuge abzustellen. Hin und wieder werden dann auch Beete kaputt gefahren. Wie dem auch sei – Engelhardt, der Mitglied im Rodenberger Seniorenbeirat ist, befürchtet, dass sich Autofahrer beim Aussteigen verletzten, wenn sie in eine der Rinnen treten. Dem pflichtet Schmidt bei. „Das geht gar nicht“, betont er. Deshalb habe er Engelhardts Hinweis auch an das Staatsbad Nenndorf weitergeleitet – in dem Glauben, dass es sich um den Parkplatz an der Therme handelt.

Stellen werden zeitnah aufgefüllt

Engelhardt bemerkte lediglich, dass sich an der Stelle nichts tat. Daher wandte er sich an diese Zeitung, um sein Anliegen voranzutreiben. Im Gespräch mit Schmidt gelang es dann das Missverständnis aufzuklären: Das Rillenproblem betrifft einen Parkplatz der Stadt. Der Verwaltungschef will die Stellen nun zeitnah auffüllen lassen. Ob die Flächen zwischen den Parkplätzen bald ganz anders gestaltet werden, sei politisch zu erörtern. gus

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