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Trendsportarten machen fit für die Schule

Bad Nenndorf / FSJ Trendsportarten machen fit für die Schule

„Die sind cool.“ Siebtklässler Tristan und seine Mitschüler am GBN sind sich einig, wenn es um die beiden „FSJl-er“ geht. Seit den Sommerferien kommen Jan Henrik Rose (18) und Christian Steege (19) regelmäßig ins Bad Nenndorfer Gymnasium, um die Lehrer beim Sport- und Schwimmunterricht zu unterstützen und AGs und Projekte anzubieten. Oder aber die „bewegte Pause“, in denen die beiden jungen Männer alle Siebtklässler mit Trendsportarten in Schwung bringen wollen.

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Bringen die Siebtklässler in den Pausen in Schwung: Christian Steege (hinten rechts) und Jan Henrik Rose (hinten links).

Quelle: kcg

Bad Nenndorf (kcg). Jan Henrik und Christian absolvieren ihr Freiwilliges Soziales Jahr eigentlich beim VfL Bad Nenndorf. Für insgesamt 30 Stunden pro Woche „leiht“ der Sportverein seine beiden FSJler ans Gymnasium aus - eine Kooperation, die nach Auskunft von Schulleiterin Irmtraud Gratza-Lüthen in Schaumburg sehr selten ist.

Jan Henrik habe sie auf die Idee gebracht, einen FSJl-er an die Schule zu holen, erklärt die Pädagogin. Der 18-Jährige hatte Gratza-Lüthen während seines letzten Schuljahres am GBN gefragt, ob er sein Soziales Jahr nach dem Abitur an der Schule verbringen könne. „Eine wunderbare Idee“, erklärt Gratza-Lüthen, die mithilfe des VfL umgesetzt werden konnte. Bereits seit 2005 kooperieren Gymnasium und Sportverein. So wurden bisher zum Beispiel die Sport-AGs vom VfL betreut. Das Freiwillige Soziale Jahr ermögliche es nun, diese Zusammenarbeit zu intensivieren und das sportliche Angebot am GBN zu erweitern. Vor allem die „bewegte Pause“ für die siebten Klassen bereichere das Schulleben.

„In den Pausen animieren wir die Kinder, sich zu bewegen, statt in der Pausenhalle rumzugammeln“, berichtet Jan Henrik. Gespielt werden Trendsportarten wie „Speedminton“ und „Tchouk-Ball“ – mit positiven Effekten auf das Lernverhalten der Kinder, wie Gratza-Lüthen erklärt. „Nach den Doppelstunden fördert die Bewegung an der frischen Luft die Konzentration der Schüler. Sie sind fit für den nächsten Unterrichtsblock.“ Während sich Fünft- und Sechstklässler gerne in den Pausen auf dem Schulhof austoben, müssten die älteren Schüler zur Bewegung motiviert werden.

Für Christian und Jan Henrik sei das bisher kein Problem gewesen, sagt Gratza-Lüthen. „Obwohl das Angebot in den Pausen freiwillig ist, waren bisher immer alle Klassen vollzählig dabei.“ Auch die beiden FSJl-er selbst schwärmen von ihrer neuen Aufgabe. „Es macht total viel Spaß und gibt einen guten Einblick in den Lehrerberuf“, sagt Christian, der sich gut vorstellen kann, nach seinem FSJ ein Lehramtsstudium zu beginnen.

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