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Über sieben Meter musst Du geh’n

Waltringhausen Über sieben Meter musst Du geh’n

Die Zeiten, in denen Passanten erhebliche Umwege gehen oder durch einen Graben waten mussten, um vom E-Center zu Möbel Heinrich zu gelangen, sind endgültig vorbei.

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Bürgermeisterin Gudrun Olk durchschneidet das symbolische Flatterband und macht den Weg frei.

Quelle: gus

Waltringhausen. Am Donnerstag ist die neue Brücke, die beide Parkplätze verbindet, offiziell freigegeben worden.

 Vertreter der Stadt nutzten die Gelegenheit, jenen zu danken, die das Projekt maßgeblich unterstützt hatten. Dies sind der Waltringhäuser Architekt Ivar Henckel, der teilweise ehrenamtlich tätig war, die Dorfgemeinschaft Waltringhausen, der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Friedrich Kräft, der nicht müde wurde, auf die Wiederherstellung der Wegverbindung zu pochen, sowie die Unternehmen Möbel Heinrich und Edeka, die 8000 Euro zum Brückenbau dazugaben.

 Die neue Konstruktion dürfte länger halten als die alte, die 2012 gesperrt wurde. Denn anstelle von Holz wurde diesmal Metall verwendet. Einwände, dass der Gitterboden für manches Schuhwerk und auch für Tierpfoten nicht geeignet sein könnte, haben dazu geführt, dass ein durchgehender Metall-Streifen eingebaut wurde.

 Seinen Dank richtete Stadtdirektor Mike Schmidt an alle Beteiligten, allen voran aber an den Waltringhäuser Christian Reese, der die alte Brücke im April dieses Jahres ehrenamtlich entfernte. Die Firma Metallbau Leonhardt baute die sieben Meter lange Brücke und installierte sie wieder an den alten Fundamenten. Die Gesamtkosten des Projekts lagen bei 12863 Euro, sodass etwa zwei Drittel von den beiden Sponsoren stammten.

 Über diese sieben Meter war in Waltringhausen zuletzt so viel diskutiert worden wie über keine andere Wegstrecke des Ortes. Bürgermeisterin Gudrun Olk sagte dazu, dass es durchaus eine Last sei, große Umwege durch ein Gewerbegebiet laufen zu müssen. Gerade für ältere Menschen.gus

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