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Überlänge sorgt für Irritationen

Bauarbeiten in Bad Nenndorf Überlänge sorgt für Irritationen

Für einige Irritationen bei Autofahrern und Anliegern haben die Bauarbeiten an der Bahnhofstraße in den vergangenen Tagen gesorgt.

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Die Seiten gewechselt: Derzeit sind die Arbeiter mit der Straßenseite am Kurpark beschäftigt.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. Unterschiedliche Gründe hatten dazu geführt, dass sich die Strecke, die von der aktuellen Ampelregelung betroffen ist, deutlich verlängerte – und somit auch die Ampelphasen und die Wartezeiten. Ab Dienstagmittag, spätestens Mittwoch, soll dieser Abschnitt aber wieder kürzer werden.

 Die verlängerte Strecke war durch eine zweite Baustelle in Höhe des Brunnens am Agnes-Miegel-Platz verursacht worden, bei der Gasrohre verlegt worden waren. Anstatt nun vier statt zwei Ampeln einzusetzen, wurde aus Sicherheitsgründen einfach die „Ampel-Strecke“ gedehnt. Dass aber auch nach Abschluss dieser Arbeiten die südliche Ampel noch immer in Höhe der Parkstraße stand, führte vor allem bei Geschäftsleuten wie Wolfgang Seifert, Inhaber der Tankstelle an der Rodenberger Allee, zu Besorgnis.

 Abgemacht und vom Rat beschlossen waren für die Sanierungsbaustelle kleinere Bauabschnitte in einer Länge von etwa 120 bis 130 Metern. Denn je länger die Abschnitte, desto länger die Ampelphasen und Rückstaus. „Die reichten bei Stoßzeiten bis vor die Tankstelle“, beklagte Seifert und befürchtete ein dauerhaftes Problem. Die Verwaltung konnte die Sorgen allerdings zerstreuen.

 Ende vergangener Woche hätte für den dritten und vierten Bauabschnitt die Fräse für die Decke angeliefert werden sollen, was nach Angaben der Baufirma nicht geklappt hatte, wie Bauamtsleiter Bernd Kampen auf Anfrage berichtete. Die Ampelregelung wurde deshalb erst einmal beibehalten. Am Dienstag soll aber „voraussichtlich die gesamte Decke von der Fußgängerampel bis zur Parkstraße abgefräst werden“, sodass danach die Ampelregelung von der Carl-Thon-Straße zur Fußgängerampel am Kurpark gelten wird.

 Unabhängig von den Wartezeiten sorgen die Ampeln bei einigen Bürgern noch aus anderen Gründen für rechten Unmut – ausgelöst durch Autofahrer, die sich das Warten ersparen wollen und aus der Schlange ausbrechen, um ein Stück weiter in die von ihnen gewünschte Straße abzubiegen. Nicht selten kommt es dabei zu gefährlichen Situationen, wenn dem „Ausreißer“ plötzlich eine Schlange anderer Autos entgegenkommt. Bei der Polizei sind deswegen schon einige Beschwerden eingegangen, wie die Bad Nenndorfer Dienststelle auf Anfrage berichtete. Gemeldete Unfälle habe es aufgrund dieser Manöver aber glücklicherweise noch nicht gegeben.

 Die Bauarbeiten an der Bahnhofstraße hatten Ende August begonnen, das endgültige Ende der Baumaßnahme schätzt Kampen nach jetzigem Stand auf Mitte bis Ende des Jahres 2015. Die Ampelregelung wird bis zur Vollendung der nächsten beiden Bauabschnitte vonnöten bleiben. Ob sie während der Winterzeit bestehen bleiben muss, könne er zum derzeitigen Stand aber noch nicht sagen, dies hänge vom Fortschritt der Arbeiten bis dahin ab.

 Die Kosten für das Projekt Bahnhofstraße betragen voraussichtlich rund 1,4 Millionen Euro, wovon dank aktueller Förderprogramme letztlich ein Drittel von der Stadt bezahlt wird.

Arbeiten an Hauptstraße fast durch

Bad Nenndorf. Während auf der Bahnhofstraße die Arbeiten in vollem Gange sind, steht der endgültige Abschluss der Maßnahme an der Hauptstraße und der Horster Straße kurz bevor, wie Bauamtsleiter Bernd Kampen auf Anfrage mitteilte.
Für das Großprojekt mit einem Kostenrahmen von rund 1,2 Millionen Euro waren die Sanierungsarbeiten im November vergangenen Jahres gestartet. In mehreren Abschnitten, die mit Teilsperrungen der Straße einhergingen, hatten sich die Bauarbeiter die Straße vorgenommen. „Zum jetzigen Zeitpunkt fehlt in der Hauptstraße noch die Bepflanzung, welche in Kürze erfolgen wird“, erklärt Kampen. Außerdem fehle noch die restliche Aufstellung der Straßenleuchten. Die Abnahme der Straße ist noch nicht erfolgt. Die Maßnahme ist Teil eines umfangreichen Förderprogramms, für die Stadt Bad Nenndorf fällt letztlich ein Drittel der Kosten, also rund 400 000 Euro, an. kle

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