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Umzug erst im August

Feuerwehr Bad Nenndorf Umzug erst im August

Die Feuerwehr Bad Nenndorf erhält voraussichtlich im August die Schlüssel zu ihrem neuen Gerätehaus. Ursprünglich sollte der Umzug im April erfolgen – der allererste, ganz ehrgeizige Zeitplan hatte sogar eine noch zeitigere Umsiedlung der Brandschützer vorgesehen.

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Von außen macht das neue Feuerwehrgerätehaus schon einen weitgehend fertigen Eindruck. Kleine Probleme im Inneren führen aber zu einer weiteren Verzögerung.

Quelle: tro

BAD NENNDORF. „Wir schreiten zielführend voran“, berichtete Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt in der vergangenen Sitzung des Feuerwehrausschusses. Dann rückte die Verwaltung vom April ab und nannte den Mai als Ziel. Zuletzt hatte es dann wahlweise Juni oder – etwas flexibler – „im Sommer“ geheißen. Der Grund für die abermalige Verzögerung sind die Stromversorgung und der Telefonanschluss im Neubau am Horster Feld. Zunächst sollte das Gerätehaus an das Netz der Kläranlage angeschlossen werden, nun bekommt es ein eigenes Trafohaus. Dadurch sinken die Kosten um rund 50000 Euro. Der Telefonanschluss war derweil bereits im Oktober beantragt worden – doch erst jetzt gab das verantwortliche Telekommunikationsunternehmen die Zusage, dass bis zum 30. Juni alles eingerichtet sein soll. Hinzu kamen weitere kleinere Änderungen am Neubau.

Nutzungsrecht verbleibt bei Samtgemeinde

„Alles ist mit der Feuerwehr abgesprochen. Wir haben gemeinsam gesagt, dass wir uns diese Zeit nehmen“, sagte Schmidt. Schließlich könnten die Kameraden nach wie vor das alte Gerätehaus nutzen. Was genau mit diesem nach dem Umzug passieren soll, ist noch offen. In jedem Fall verbleibt das Nutzungsrecht bei der Samtgemeinde. Eigentlich ist es ein Gebäude der Stadt. „Wir brauchen einfach den Platz“, sagte Schmidt. Es sei denkbar, dass eine Garage für den Hausmeisterpool und eine andere für den neuen Bürgerbus genutzt wird. Zudem könne zusätzlicher Platz für die Tafel sowie ein Archiv geschaffen werden.

Die Einweihung des modernen Neubaus finde dann im Oktober statt, berichtete Schmidt. Einerseits ist ein Kommers für die Kameraden, benachbarte Wehren und weitere eingeladene Gäste geplant. Außerdem soll es einen Tag der offenen Tür für jedermann geben. „Wenn wir schon gut dreieinhalb Millionen Euro ausgeben, dann wollen wir es auch öffentlichkeitswirksam zeigen und allen Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit sich transparent zu informieren“, sagte Schmidt.  tro

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