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„Unfugalarm“ sorgt für Irritationen

Feueralarm eingeschlagen „Unfugalarm“ sorgt für Irritationen

Ein absichtlich ausgelöster Feueralarm hat am Gymnasium Bad Nenndorf für Irritationen gesorgt. „Es macht mich nachdenklich, dass Schüler durch solch ein Verhalten Menschenleben gefährden“, erklärt Schulleiterin Irmtraut Gratza-Lüthen. Durch den Fehlalarm seien Einsatzkräfte gebunden worden, die im Ernstfall an anderer Stelle hätten fehlen können.

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Quelle: pr.

Bad Nenndorf. Mit Hilfe der Polizei hatte die Schulleiterin in der Folge vergeblich versucht, den oder die Täter zu ermitteln, die am 21. April gegen 13.30 Uhr den Feuermelder im Schulgebäude eingeschlagen hatten. „Ich hatte mir Zeugenhinweise aus der Schülerschaft erhofft. Die sind aber nicht gekommen“, zeigt sich Gratza-Lüthen enttäuscht.

Enttäuscht waren nach Aussagen von Eltern auch die Schüler des 9. Jahrgangs, denen die Schulleiterin angedroht haben soll, als Kollektivstrafe den im Juni geplanten Wandertag zu streichen. „An diesen Gerüchten ist absolut nichts dran“, dementiert Gratza-Lüthen. „Mir ist nicht bekannt, dass irgendetwas nicht wie geplant stattfinden soll.“

Der Feueralarm war unmittelbar nach den Abiklausuren im Fach Deutsch losgegangen. Nach Angaben der Schulleiterin hatten zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits alle Schüler ihre Klausuren abgegeben.

Dritter Fehlalarm

Es ist in diesem Jahr bereits das dritte Mal, dass die Feuerwehr ohne Not zum Gymnasium Bad Nenndorf ausrücken musste. Ein weiterer „Unfugalarm“, wie ein absichtlich ausgelöster Fehlalarm im Feuerwehrjargon bezeichnet wird, war aber nicht darunter. Zuletzt hatten Handwerker bei den Bauarbeiten am 24. März versehentlich den Alarm ausgelöst.

Nach Angaben von Ortsbrandmeister Thomas Schweer gebe es aber in Bad Nenndorf keine Häufung der Fehlalarme. „Das ist alles im Rahmen.“In jedem Fall rücke die Feuerwehr mit allen verfügbaren Einsatzkräften aus, um im Ernstfall schlagkräftig reagieren zu können.

Dabei hat Schweer festgestellt, dass die Bereitschaft der Arbeitgeber, Mitarbeiter für ihren Dienst in der Feuerwehr freizustellen, nachgelassen hat. „Wir haben Kameraden, die sagen: ,Es geht bei mir heute nicht, mein Chef sieht das nicht so gerne’“, klagt der Ortsbrandmeister. „Und wenn die Mitarbeiter dann wieder kommen, und es ist gar nichts gewesen, hat der eine oder andere Arbeitgeber wenig Verständnis dafür.“ ber

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