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Verein sucht neuen Bus

Fahrzeug getestet Verein sucht neuen Bus

Der Bürgerbusverein Bad Nenndorf sucht derzeit ein neues Fahrzeug. Deshalb trafen sich einige Fahrer, um eines von drei infrage kommenden Modellen zu testen. Unter anderem drehten sie eine Proberunde VW Kutsenits City I mit Pieter Wiese am Steuer.

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So könnte der neue Bürgerbus aussehen.

Quelle: pr.

Bad Nenndorf. Ein Mitarbeiter einer bayerischen Vertriebsfirma hatte es in die Kurstadt chauffiert. Es handelt sich dabei um einen in Slowenien umgebauten VW-Transporter. Äußerlich wirkt dieser deutlich mehr wie ein Linienbus als die bisherigen Bürgerbusse. Innen bleibt es zwar bei acht Sitzplätzen, weil dies die höchste zulässige Zahl ist. Doch die Passagiere würden in dem Kutsenits deutlich mehr Beinfreiheit haben.

Ebenerdiger Zustieg möglich

Der größte Vorteil: Der Kutsenits verfügt über eine Rollstuhlrampe, sodass künftig ein ebenerdiger Zustieg möglich wird. Das Modell fand allgemeinen Anklang, doch die Entscheidung ist längst noch nicht gefallen. In den kommenden Wochen werden zwei weitere Fahrzeuge vorgeführt. Anschließend beruft der Verein eine Fahrerversammlung ein, bei der dann demokratisch abgestimmt wird, welcher Bus gekauft werden soll.

Dabei hofft der Vorstand auf Zuschüsse vom Land und vom Landkreis. Das niedersächsische Sozialministerium fördert behindertengerechte Beförderungsmittel bis zu einer Summe von 80 000 Euro. Der Landkreis schießt bis zu 25 Prozent zu solchen Anschaffungen hinzu.

Der Kutsenits würde 92 500 Euro kosten. Es handelt sich um einen Neuwagen, dessen erste längere Tour von Niederbayern nach Bad Nenndorf führte. Anschließend ging es wieder dorthin zurück. Die Sonderanfertigung erfüllt alle Anforderungen an einen Niederflurbus mit extrem tief liegendem Einstiegsbereich. Der Diesel verfügt über Klimaanlage, Fahrtzielanzeige, Automatikgetriebe und Rückfahrkamera.

Der alte Bürgerbus ist fünf Jahre alt und darüber hinaus nicht ganz unproblematisch. Die Fahrer klagten bereits mehrfach über Mängel, unter anderem einen hohen Spritverbrauch und klappernde Geräusche während der Touren.

Die Tendenz ist steigend

Mehr als 30 000 Passagiere hat der Bad Nenndorfer Bürgerbus seit 2007 bereits befördert. Die Tendenz ist steigend – im September wurden 400 Fahrgäste gezählt, womit der Verein ab 2017 allmählich die jährliche Marke von 5000 ins Visier nehmen dürfte. Der Fahrbetrieb wird ehrenamtlich geleistet. Wer sich beteiligen möchte, kann sich an den Vereinsvorsitzenden, Herbert Kruppa, Telefon (05723) 7297, wenden. gus

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