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Verrückte Welt

Dürrenmatt-Inszenierung Verrückte Welt

Im voll besetzten Forum hat die Theater AG des Gymnasiums Bad Nenndorf ihr neues Stück „Die Physiker“ präsentiert. Für ihre launige Inszenierung der Tragikkomödie von Friedrich Dürrenmatt ernteten die Schüler großen Beifall. Zwei Aufführungen werden noch folgen.

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Ein Trio seit 70 Jahren

Schon wieder ein Mord! Inspektorin Rita Voß (links) hat ein ernstes Wörtchen mit Klinikleiterin Mathilde von Zahndt zu reden.

Quelle: ar

Bad Nenndorf. Drei Insassen in der schweizerischen Klinik „Les Cerisiers“ haben ihre Krankenschwestern getötet. Alle drei Männer leiden angeblich an Wahnvorstellungen. Zwei von ihnen behaupten, Albert Einstein beziehungsweise Isaac Newton zu sein, während Johann Wilhelm Möbius vorgibt, ihm erscheine der weise König Salomo aus dem Altertum.

Kriminalinspektorin Rita Voß – herrlich komisch verkörpert durch Jaquelin Werhahn - verzweifelt fast bei ihren Ermittlungen. Sowohl an Newton, der sie lehrmeisterlich immer wieder in Grund und Boden redet. Aber auch am immer müden Einstein, der zur Beruhigung ständig mit der Heimleiterin Geige spielt. Auch die schleierhaften Behandlungsmethoden und die unglaublichen Klinikregeln („Rauchen und Alkohol trinken dürfen hier nur die Patienten.“) werfen ein recht merkwürdiges Bild auf die Leiterin Fräulein Dr. Mathilde von Zahndt, die von Leonie Fischer sehr überzeugend gespielt wird.

Wahnsinn, Weltmacht und Erkenntnis

Nach einigen Verwirrungen offenbart sich die ganze Dimension der tragischen Ereignisse. Denn es geht nicht um persönliche Einzelschicksale, sondern um Wahnsinn, Weltmacht und die Frage, wie verantwortungsvoll wissenschaftliche Erkenntnisse zu behandeln sind.

Trotz der Spielzeit von mehr als zwei Stunden hat es die Gruppe geschafft, diese ernste und aktuelle Thematik flott zu verpacken.

Mit lustigen Wortspielen und Anachronismen

Etliche Lacher ernteten Werhahn und Fischer für ihre roten Plastikpfeifen, mit denen sie gemeinsam „rauchten“ und niedliche Seifenblasen über die Bühne bliesen. Zahlreiche lustige Wortspiele und auch Anachronismen hatten sich die Akteure ausgedacht und heimsten abschließend donnernden Applaus ein. Freuen können sich alle, die am heutigen Dienstag und Donnerstag, 26. Januar, das Stück sehen möchten. Es gibt noch zahlreiche Karten an der Abendkasse für beide Termine. Start ist jeweils um 19.30 Uhr. ar

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