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Verstärkung fürs Ferien-Team

Bad Nenndorf Verstärkung fürs Ferien-Team

Das Team der Schülerferienbetreuung hat Zuwachs bekommen: Fünf Frauen und ein Mann kümmern sich in diesem Sommer um die Jungen und Mädchen.

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Moran Dzang (von links) und die Betreuerinnen Melina Domeyer, Elke Schmeiche, Lara Prenger, Marie Leinweber und Madlen Mai zeigen die grünen T-Shirts, die die Ferienkinder bekommen.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Das Sextett hat am Montag im Bad nenndorfer Jugendzentrum (Juz) sein Konzept für die drei Ferienwochen präsentiert – und demnach steht Essen ganz oben auf der Agenda.

Im dritten Jahr gibt es das Betreuungsangebot nun. Die pädagogischen Mitarbeiter der Berlin-Schule, Elke Schmeiche und Marie Leinweber, die bereits seit 2013 dabei sind, hatten in 2014 Madlen Mai vom VfL Bad Nenndorf als Verstärkung dazubekommen. Maximilian Brandt, der gerade sein Freiwilliges soziales Jahr absolviert, und die Schülerinnen Melina Domeyer und Lara Prenger sind in diesem Sommer neu.

Die Aufstockung hat einen Grund: Statt zwei dauert das Angebot jetzt drei Wochen. Dies wiederum geht auf Wünsche der Eltern zurück, die eine Umfrage zum Bedarf an Ferienplätzen organisiert hatten (wir berichteten). Und auch die Anmeldezahlen sind gestiegen. 22 Schüler sind es in den ersten beiden Wochen, neun in der dritten. Wer für die Schlusswoche noch ein Kind anmelden möchte, kann dies im Rathaus tun.

Die Jungen und Mädchen sollen im Juz, auf dem Juz-Außengelände, in der Dorado-Halle und bei Ausflügen vor allem Spaß haben. Doch sie lernen auch etwas. Dafür haben sich die Betreuer ein Gruppensystem überlegt. Die Kinder werden immer wieder neu gemischt und in Gruppen gesteckt, die sich unterschiedlichen Aufgaben widmen. Im Mittelpunkt stehen dabei das Einkaufen fürs Mittagessen und dessen Zubereitung.

Die unmittelbare Einbindung der Schüler in diesen Prozess soll das Interesse am Herstellen nahrhafter Kost vermitteln. Und einen praktischen Nutzen hat das Ganze auch, denn die Verpflegung muss nicht abseits des Betreuungsprogramms organisiert werden.

Diejenigen Kinder, die nicht mit Kochen, Einkaufen, Tischdecken und sonstigen Hauswirtschaftsaufgaben betraut sind, können spielen oder basteln. „Wir wollen so oft wie möglich rausgehen“, betont Mai. Insgesamt gibt es vier Ausflüge, die an das Programm der Woki gekoppelt werden. Sollte es eine Hitzeperiode geben, sind auch Fahrten ins Freibad möglich.

Die Betreuung dauert vom 27. Juli bis zum 14. August. Auch im Herbst soll es eine Betreuungswoche für Grundschüler geben. Dafür werden aber noch Betreuer gesucht. Wer Interesse hat, kann sich im Juz melden. gus

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