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Vor dem Abi ins Watt und in die Heide

Gymnasium Bad Nenndorf Vor dem Abi ins Watt und in die Heide

Den aufregendsten Kursus des aktuellen Abiturjahrgangs am Gymnasium Bad Nenndorf haben mit einiger Sicherheit die Teilnehmer am Seminarfach „Mensch-Natur“ absolviert.

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Starke Gemeinschaft: Die Umweltjournalisten haben in ihrem Seminarfach viel erlebt.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. 19 Gymnasiasten schlüpften dabei für mehr als ein Jahr in die Rollen von Umweltjournalisten. Unter anderem recherchierten sie in der Heide und am Steinhuder Meer.

Die Schüler waren Teil eines Projekts, das der Global Nature Fund in Kooperation mit dem Umweltbildungszentrum Steinhuder Meer auf die Beine gestellt hatte. Abgesehen von spannenden Exkursionen und praxisbezogenen Facharbeiten gehörten auch Schulungen durch Experten dazu. Ein Fotograf weihte die Abiturienten in die Geheimnisse guter Bilder ein. Außerdem erhielten die Schüler von SN-Redakteurin Kirsten Elschner Profi-Tipps fürs Schreiben.

Doch die Gymnasiasten geben unumwunden zu: Das Schreiben war das Schwerste an der ganzen Materie. Speziell, wenn der erste Textentwurf nicht gut genug war und die Lehrer, Frank Pfeiffer und Frauke Schütte, mal wieder Änderungsvorschläge hatten, gab es lange Gesichter. Daher genossen die Schüler umso mehr, dass sie gleich mehrfach außerhalb der Schule agieren konnten.

Eine Tagesexkursion führte die Gruppe zum Torfwerk Gramoflor in Vechta, außerdem besuchten sie die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM), die nur wenige zuvor gekannt hatten. Sie staunten bei der ÖSSM, wie verständlich die Forscher ihnen selbst komplizierte Sachverhalte erläutern konnten.

Während eines Ausflugs in die Lüneburger Heide wurden die Zwölftklässler zu Heiderangern ausgebildet. Eine Plakette zeugt davon als Beweis. Auch für ihre 20-seitigen Facharbeiten verschlug es manche Schüler nach außerhalb. Ein Zweierteam besuchte beispielsweise den Zoo Hannover, um dort das Verhalten von Affen zu studieren.

Der unbestrittene Höhepunkt war allerdings die Seminarfahrt an die Nordsee. Eine Wattwanderung und das abendliche Lagerfeuer haben sich den Schülern besonders stark eingeprägt. Eine richtig gute Gemeinschaft ist aus den Seminarfachkollegen geworden, finden sie.

Diesen Eindruck haben auch die beiden Lehrer bekommen. Und sie betonen, dass die Experten ihre Gruppe durch die Bank für ihren Einsatz gelobt haben. Die Ergebnisse sind übrigens in Kürze beim Tag der offenen Tür im Gymnasium (Freitag, 26. Februar, 15 bis 18 Uhr) zu sehen. Auf mehreren Plakaten ist in Text und Bild festgehalten, was die Schüler in Moor, Heide und ÖSSM so alles erforscht haben. gus

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