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Vorsicht auch am Zebrastreifen

Bad Nenndorf / Auf dem Schulweg Vorsicht auch am Zebrastreifen

Zum ersten Mal in einem Klassenzimmer zu sitzen, ist für jedes frisch eingeschulte Kind ein aufregender Moment. Für die erste eigene „Reise“ von zu Hause bis zum Schulhaus gilt das ebenso. Damit junge Abc-Schützen ab dem 11. September sicher zur Schule kommen, hat der Kontaktbeamte der Bad Nenndorfer Polizei, Jürgen Henze, einige hilfreiche Tipps und Hinweise parat.

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So ist’s richtig: Wo ein gemeinsamer Rad- und Fußweg ausgeschildert ist – so wie hier an der Ecke Brunnenstraße/Doudevillestraße –, müssen Radfahrer diesen auch benutzen. Die Straße ist dann tabu, auf Fußgänger müssen die Radler besondere Rücksicht nehmen.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. Er kennt die „Tücken“ der üblichen Schulwege in den Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg, die die SN in einer kleinen Reihe vorstellen werden.

 Um Kinder für das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu sensibilisieren, vergibt Henze an Vorschüler teilnehmender Kindergärten sogenannte Fußgängerführerscheine. Beim „Unterricht“ dafür übt er mit den Jungen und Mädchen unter anderem, wie und wo Straßen zu überqueren sind – und was es selbst an einem Zebrastreifen zu beachten gilt.

 In Bad Nenndorf gibt es in Schulnähe drei wesentliche Fußgängerüberwege (siehe Karte), von denen zwei nicht ganz unproblematisch sind. Gerade beim Zebrastreifen über die Bahnhofstraße auf Höhe der Post und über die Horster Straße beim Gymnasium hielten Autofahrer oft nicht wie vorgeschrieben an, hat Henze die Erfahrung gemacht. Reger Verkehr und allgemeine Unübersichtlichkeit zählen zu den Ursachen, erklärt Henze. Immerhin liegen an der Bahnhofstraße die Grundschule, eine Kita und die Außenstelle des Gymnasiums Bad Nenndorf (GBN) direkt nebeneinander. Am Überweg gegenüber der Hauptstelle des GBN zeigten besonders Eltern, die ihre Kinder abliefern, oft wenig Rücksicht. „Deshalb sind dort regelmäßig die Schülerscouts vor Ort, die da ein Auge drauf haben.“

 Grundsätzlich gelte an allen Zebrastreifen: Immer den Blickkontakt mit dem nahenden Autofahrer suchen, ob dieser einen auch tatsächlich bemerkt hat, sagt Henze. Und erst losgehen, wenn das Auto angehalten hat. „Vor allem jungen Kindern rate ich, zusätzlich noch die Hand herauszuhalten, um die Autofahrer auf sich aufmerksam zu machen.“ Besondere Vorsicht ist außerdem am Zebrastreifen an der Ecke Rodenberger Allee/Agnes-Miegel-Platz geboten.

 Übrigens: Die Pflicht, am Zebrastreifen anzuhalten, besteht für Autofahrer nur bei Fußgängern, nicht aber bei Radfahrern. Für eine sichere Straßenüberquerung ist deshalb absteigen angesagt.

 Eine weitere Schlüsselstelle in Bad Nenndorf ist die Ecke Brunnenstraße/Doudevillestraße, erklärt Henze. Viele Kinder und Jugendliche nutzen den Weg entlang der alten Bahntrasse, um zur Schule zu kommen – zu Fuß oder mit dem Rad. Während in der Brunnenstraße ältere Kinder auf der Straße fahren müssen, beginnt ab der Doudevillestraße ein gemischter Rad- und Fußweg. „Viele fahren da auf der Straße weiter“, berichtet Henze. Das sei ab dieser Stelle aber verboten. „Wenn ein Fuß- und Radweg ausgeschildert ist, muss er auch benutzt werden.“ Oft fehle dabei dann die nötige Rücksichtnahme. Aber: Wenn sich Radler und Fußgänger einen Weg teilen, sei Rücksicht in besonderem Maße geboten.  kle

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