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WGN-Politiker will mehr Konzentration auf Öko-Ausgleich

Umweltexperte gefordert WGN-Politiker will mehr Konzentration auf Öko-Ausgleich

Umweltausschussvorsitzender Bernd Zimmermann hat ein Kataster gefordert, dass die Umsetzung von Öko-Ausgleichsmaßnahmen sichert. Indirekt sprach sich der WGN-Politiker auch für einen Umweltexperten aus, der im Rathaus eingestellt werden sollte.

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Quelle: SN

Bad Nenndorf. Zwar hat die Stadt nach Aussage von Bauamtsleiterin Annette Stang zuletzt einige Ausgleichsmaßnahmen erledigt, die den Eingriff in die Natur aufwiegen sollen, der mit Bauvorhaben verbunden war. Doch ein Großprojekt steht noch immer in der Warteschleife. Dabei geht es um die Kompensationsmaßnahmen für drei Bebauungsplanänderungen, die eigentlich längst im Bereich Drei Steine hätten umgesetzt werden sollen.
Die Stadtverwaltung habe deshalb nachgehakt, wie es mit den Plänen für den Ausbau der Bundesstraße 65 aussieht, denn es soll verhindert werden, dass der Öko-Ausgleich nach wenigen Jahren im Zuge der Ausbauarbeiten wieder zunichtegemacht wird.

Verwaltung für Alternative
zu Drei Steine

In den Gesprächen habe Stang den Eindruck gewonnen, „dass es noch ein wenig dauert“ bis zum 2+1-Ausbau der Verkehrsader, weil noch kein umsetzungsfähiges Konzept vorliegt. Daher sei es sinnvoll, eine andere Fläche zu finden, um dort zeitnah die Öko-Kompensation vorzunehmen. Dazu müsse die Verwaltung aber extern ein Konzept in Auftrag geben.
Zimmermann nahm dies zum Anlass, grundsätzlich andere Wege einzuschlagen. Möglicherweise wäre ein komplettes Kompensationskataster ratsam, da beispielsweise auch die Firma Möbel Heinrich noch Ausgleichsmaßnahmen vorzunehmen hat. „Wir haben hier in der Stadt ein gewaltiges Problem“, sagte der Ausschussvorsitzende.
Es gebe einen großen Bedarf an Kompensationsmaßnahmen, die in den nächsten Jahren nachgeholt werden müssen oder wegen neuer Bauvorhaben noch zu den bisherigen Altlasten hinzukommen. Alle Fraktionen sollten sich darüber Gedanken machen, so Zimmermann. Andere Politiker stimmten zu, dass es auf diesem Gebiet allmählich unübersichtlich wird.

Eine ganze Stelle im Rathaus

 für Umweltfragen

In der Tat: Nicht nur das Hintere Hohefeld und das Feuerwehrgerätehaus, auch der Kita-Neubau sowie die Erweiterung des Gewerbegebiets Gehrenbreite dürften Ausgleichsmaßnahmen erfordern. Und sollte ein neuer Bauhof errichtet werden, müsste auch dies ökologisch kompensiert werden, indem anderswo Grünland beispielsweise durch Anpflanzungen aufgewertet wird. Am Rande der Sitzung sprach sich Zimmermann zudem dafür aus, dass die Stadt zusätzliche Expertise auf dem Umweltsektor ins Haus holt.
Im Prinzip müsse sich mit diesem Themengebiet eine Vollzeitkraft beschäftigen. Aus dem Bauamt war bereits mehrfach zu hören, dass der Umweltbereich viel Arbeitskraft bindet. gus

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