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WGN: Sanierung „alternativlos“

Kurhausfrage WGN: Sanierung „alternativlos“

Die Wählergemeinschaft hat noch einmal per Pressemitteilung ihre Haltung in der Kurhausfrage verdeutlicht. Demnach ist die Sanierung „alternativlos“. Auf Nachfrage räumte WGN-Sprecher Bernd Zimmermann allerdings ein, dass noch keine neuen Zahlen zu den Kosten vorliegen.

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Quelle: pr.

Bad Nenndorf. Diese sollte die Verwaltung zusammenstellen und den Fraktionen zustellen. „Marlies Matthias, als neue Bürgermeisterin von Bad Nenndorf, hat in ihrer Neujahrsansprache zu diesem Thema bewusst mit falschen Zahlen hantiert“, schreibt die WGN. Auf Grundlage der Kostenberechnung des Architekturstudios pm müsse die Stadt, wenn die zugesagten Landeszuschüsse fließen, rund Euro 4,7 Millionen für die Sanierung bezahlen.

Kurhaus erhalten und sanieren

Ein Neubau in einem Quellenschutzgebiet und unter Denkmalschutzauflagen könne nur teurer werden. „Ein Investor wird immer nach Gewinnmaximierung auf unsere Kosten streben. Zudem müssten auch bereits an die Stadt geflossene Zuschüsse zurückgezahlt werden“, heißt es in der Pressenotiz weiter. Die wirtschaftlich sinnvollere Alternative sei, das Kurhaus zu erhalten und es in seiner ursprünglichen Gestaltung und nach heutigem Standard zu sanieren. Die von pm vorgelegten Vergleichszahlen zu Sanierung und Neubau seien eindeutig.

Die SPD- und die CDU-Fraktion wollen beiderseits die neuen Zahlen abwarten, ehe sie sich zu dem Thema äußern. SPD-Sprecher Volker Busse sagte auf Anfrage, seine Partei sei noch auf demselben Kenntnisstand wie im Dezember. Ende dieser Woche wolle die Verwaltung das neue Zahlenwerk verschicken, anschließend werde darüber in der Fraktion diskutiert. So soll es auch bei der CDU ablaufen, wie deren Sprecherin Cornelia Jäger erklärte. Ratssitzung ist am 22. Februar.

Und auch Stadtdirektor Mike Schmidt sieht derzeit keinen Grund zur Aufregung. Die Arbeiten seien in den letzten Zügen. Die Verwaltung arbeite das Thema sachlich ab. gus

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