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Wahre Liebe – aber nicht auf den ersten Blick

Bad Nenndorf / 30. Aufenthalt in der Kurstadt Wahre Liebe – aber nicht auf den ersten Blick

Fast wie die Jungfrau zum Kinde ist Jenny Kollenberg zum Kurort Bad Nenndorf gekommen. Dennoch ist sie ihm seit damals treu geblieben. Seit ihrem ersten Besuch in der Kurstadt sind rund 15 Jahre vergangen. Zum Anlass ihres mindestens 30. Aufenthalts – Kollenberg selbst kam bei ihrer Rechnung sogar auf 33 – gab es von der Kur- und Tourismusgesellschaft nun sogar eine Urkunde und ein kleines Präsent.

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Zur Feier des 30. Aufenthalts überreicht Carsten Finke von der Kur- und Tourismusgesellschaft (links) vor dem „Haus Charlotte“ von Karen (rechts) und Christian Maier dem Ehrengast Jenny Kollenberger eine Urkunde und ein kleines Präsent.

Quelle: kle

Bad Nenndorf (kle). „Ich wurde damals für die Leitung des Agnes-Miegel-Hauses vorgeschlagen“, erzählt die 76-Jährige. Seit jeher sei sie ein großer Miegel-Fan gewesen, von „Bad Nenndorf hatte ich vorher aber noch nie gehört“, geschweige denn von einem dort stehenden Agnes-Miegel-Haus. Aus der Anstellung wurde aus unterschiedlichen Gründen zwar nichts, Kollenbergs Liebe zu Bad Nenndorf war allerdings geweckt – auch wenn es nicht gerade eine Liebe auf den ersten Blick war. „Am Anfang dachte ich: Hier komme ich sicher nicht mehr her, das war einfach nicht so meins.“ Dass der Kurort sie dann doch noch überzeugen konnte, verdankt er seinen „natürlich Vorkommen, die Naturanwendungen habe ich sehr schätzen gelernt“. Aus diesem Grund kam sie auch auf eigene Kosten oft mehrmals im Jahr zu einem Kurbesuch nach Bad Nenndorf – am liebsten in ihr „Stammhotel“, das „Haus Charlotte“ der Familie Maier.
Auch für viele andere Schaumburger ist Kollenberg längst keine Unbekannte mehr. Oft nutzte sie ihren Kuraufenthalt, um Lesungen – beispielsweise in der Kleeblatt-Residenz oder im Bistro der Wandelhalle – zu halten. Doch bekanntlich währt ja nichts ewig, und eigentlich hätte es in diesem Jahr ihr letzter Aufenthalt werden sollen, sagt Kollenberg. Kurz vor ihrer Abreise hat sie sich dann aber doch wieder hinreißen lassen – und ihren nächsten Besuch für 2013 gebucht.

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