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Waltringhausen bekommt seine Ampel

Für Fußgänger wird's sicherer Waltringhausen bekommt seine Ampel

Das Land hat nun doch grünes Licht für eine Bedarfsampel an der Kreuzung Rotrehre/B 442 gegeben, wie Stadtdirektor Mike Schmidt dem Stadtrat freudig mitgeteilt hat. Im nächsten Bauausschuss sollen die Pläne vorgelegt werden.

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Der Weg über die B 442 soll für Fußgänger aus und in Richtung Waltringhausen bald sicherer werden. kle

Waltringhausen.  Viele hatten die Querungshilfe vermutlich schon abgeschrieben, immerhin waren der jüngsten Absage zwei negativ verlaufene Verkehrszählungen vorausgegangen. Die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hatte die Zählung in Auftrag gegeben und war zu dem Schluss gekommen, dass das Ergebnis keine Ampel an dieser Stelle rechtfertigt.

Die Stadt versuchte daher erneut, die Verkehrskommission zu überzeugen – mit Erfolg, so Schmidt. Unter anderem konnten die Befürworter glaubhaft vermitteln, dass die Zählung kein adäquates Bild der Situation abliefere. Die Kreuzung sei nur deshalb wenig frequentiert, weil es eben keine Querungshilfe gebe.

Den Wunsch nach einer Dunkelampel, die sich erst bei der Aktivierung einschaltet, hatte die CDU-Fraktion vor fast zwei Jahren in den Rat eingebracht. Auf diese Weise sollten vor allem Kinder aus Richtung Waltringhausen sicher zur Schule gelangen.

Die anschließende Verkehrszählung brachte jedoch nicht das für eine Ampel erforderliche Ergebnis – was bei einigen Ratsleuten für Stirnrunzeln sorgte. Allerdings herrschte bei dieser ersten Zählung auch sehr schlechtes Wetter, die Verkehrsbehörde ließ es daher auf Bitten der Stadt auf einen zweiten Versuch ankommen. Die erneute Zählung ergab zwar höhere Werte, doch auch diese reichten nicht aus. Die Stadtverwaltung ließ sich jedoch nicht abschütteln und argumentierte, dass sicherlich deutlich mehr Leute die Straße dort überqueren würden. Und die Landesbehörde lenkte ein.

Dies ist nicht die erste Ampel, die für die B 442 beantragt wurde und für dies es nach der Verkehrszählung eine Abfuhr gab. Im Bereich zur Abfahrt nach Hohnhorst wollte die SPD im Gemeinderat gerne eine Bedarfsampel platzieren, da der Rad- und Fußweg nur auf der Ostseite der Straße verläuft. Das Problem war hierbei allerdings nicht die fehlende Frequentierung. Nach Aussage der Polizei wäre eine Ampel an dieser Stelle sogar kontraproduktiv, weil sie neues Gefahrenpotenzial schaffe (wir berichteten).

Im Fall Hohnhorst gebe es nämlich mehrere, auch kürzere Wege, die Bundesstraße zu überqueren als die geplante Verbindung von Ampelmast zu Ampelmast. Vor allem Radfahrer wählen nach Erfahrung der Polizei aber oft eher den kürzeren als den sicheren Weg, eine nicht aktive Dunkelampel erwecke jedoch bei Autofahrern den Eindruck, dass sie keine querenden Fußgänger oder Radfahrer zu erwarten haben. Dadurch sinke die Aufmerksamkeit. kle

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