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Warnung vor 106 Metern Umweg

Bad Nenndorf / Zebrastreifen Warnung vor 106 Metern Umweg

Die geplanten Zebrastreifen am Kreisel vor dem Bahnhof reichen nach Ansicht des Behinderten- und Seniorenbeirats nicht aus. Die Gruppe fordert einen weiteren Fußgängerüberweg an der Bornstraße. Dieser würde Passanten einen Umweg von 106 Metern ersparen.

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Die Seniorenbeiratsmitglieder Siegfried Kreft (von links), Friedrich Kräft und Eike Driels wünschen sich einen weiteren Zebrastreifen. gus

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Gerade für ältere Menschen und solche mit Gehbehinderung ist eine solche Streckenlänge kein Pappenstil, finden die Beiratsmitglieder. Und die Interessen dieser Personengruppen habe der Beirat zu vertreten. Doch so, wie die Zebrastreifen derzeit vorgesehen sind, kommen Menschen, denen das Gehen schwer fällt, zu kurz. Unmittelbar an den drei Ausfahrten des Kreisels, der gerade entsteht, sollen die Überwege platziert werden, was für Menschen, die in die Bornstraße wollen, den besagten Umweg bedeuten würde.

Fast 50 Meter hin zum Zebrastreifen, dann quer über die Straße und noch einmal knapp 50 Meter zurück – dieser unnötige Ausflug ist dem Beirat ein Dorn im Auge. Und zur Bornstraße müssten zahlreiche Bahnreisende, um zu ihren Wohnungen zu gelangen. Beiratsmitglied Eike Driels aus Haste steuert auf dem Weg beispielsweise ihren Zahnarzt an. Und Vorsitzender Friedrich Kräft weist auf die Tagungsgäste des Hotel Delphin hin.Also sollte ein weiterer Zebrastreifen vom Bahnhof aus ein Stück die Bornstraße hinauf installiert werden. Dazu wäre ein kurzes Gehwegstück nötig. Und idealerweise schafft die Stadt dann auch noch einen Pflasterstreifen, sodass Menschen mit Rollatoren nicht über die Kopfsteine am Bahnhof müssen.Diese Hinweise hat der Beirat mehrfach an die Verwaltung gerichtet. Doch bislang hat dem weder jemand im Rathaus noch im Rat wirklich Gehör geschenkt. Die Beiratsmitglieder warnen davor, dass Menschen nach den Bauarbeiten ungeschützt über die Bornstraße laufen, um die Straßenseite zu queren. Denn der Verkehr soll dort mit der Westlichen Entlastungsstraße weiter zunehmen. gus

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